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Bis zu 10'000 Angehörige einer ethnischen Minderheit sind einem Bericht zufolge im Norden Burmas auf der Flucht. Die Website Kachin News Group berichtete, Mitglieder der Volksgruppe der Kachin seien vor Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Kachin-Rebellen geflohen.

Die Website steht der Volksgruppe der Kachin im Exil nahe. Die Menschen hätten sich in Lager nahe der chinesischen Grenze geflüchtet, hiess es in dem Bericht. China habe zudem die Grenze geschlossen. Peking wies dies zurück. In den staatlich kontrollierten Medien in Burma gab es keine Berichte über derartige Vorfälle.

Die Kämpfe brachen am 9. Juni aus, als Regierungstruppen einen Stützpunkt der Kachin-Widerstandsbewegung beschossen. In der strategisch wichtigen Region baut China Wasserkraftwerke.

Die Zentralregierung in Burma, auch Myanmar genannt, kämpfte in vielen Teilen des Landes gegen Widerstandsgruppen von ethnischen Minderheiten. Seit 1989 handelte die Regierung mit 17 Gruppierungen Waffenstillstandsabkommen aus und gewährte den Volksgruppen Autonomierechte.

Viele Milizen, wie die der Kachin, blieben jedoch weiter bewaffnet. 1994 hatte auch die etwa 8000 Kämpfer zählende Rebellenmiliz ein Abkommen mit der Regierung unterzeichnet, das im vergangenen Jahr aufgekündigt wurde.

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

SDA-ATS