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Zehntausende Japaner demonstrieren gegen US-Militärstützpunkte

Dieser Inhalt wurde am 08. November 2009 - 09:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Ginowan - Tausende Japaner haben gegen US-Militärstützpunkte auf der Insel Okinawa demonstriert. Knapp eine Woche vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama verlangten sie die Schliessung des Stützpunkts Futenma und den Verzicht auf einen Neubau an der Küste.
Der Stützpunkt Futenma liegt in einem dicht besiedelten Gebiet in der Stadt Ginowan. Deren Bürgermeister Yoichi Iha rief vor den Demonstranten aus, Okinawa brauche keine weiteren US-Militärbasen.
Die neugewählte Mitte-links-Regierung Japans hatte erklärt, die Militärbasis möglicherweise ausser Landes verlegen zu lassen. Doch die USA wehren sich dagegen, den 2006 geschlossenen Vertrag neu zu verhandeln.
Das Abkommen sieht vor, dass Futenma zwar geschlossen wird - aber erst 2014, nach Fertigstellung der neuen Basis an der Küste Okinawas. Auch dieses Projekt ist stark umstritten, unter anderem setzen sich Naturschützer zur Wehr.
Auf Okinawa, rund 1600 Kilometer südlich der Hauptstadt Tokio gelegen, sind mehr als die Hälfte der insgesamt 47.000 US-Soldaten in Japan stationiert.

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