Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zehntausende Anhänger der Opposition haben in Moldau gegen die neue Regierung protestiert. Rund 40'000 Demonstranten versammelten sich auf den Strassen der Hauptstadt Chisinau, um gegen Korruption und den Einfluss des Oligarchen Vlad Plahotniuc zu demonstrieren.

Dieser gilt als eigentliche Macht hinter der neuen Regierung von Ministerpräsident Pavel Filip, der am Mittwoch vereidigt worden war.

"Die Menschen sind auf unserer Seite. Sie wollen keine Oligarchen oder kriminellen Behörden unterstützen", rief der Oppositionsführer Andrej Nastase am Sonntag der Menge zu. An den Protesten beteiligten sich Anhänger der proeuropäischen ebenso wie der prorussischen Opposition. Eine Gegendemonstration der Regierung wurde im letzten Moment abgesagt, um nach Angaben der Organisatoren Zusammenstösse zu vermeiden.

In der früheren Sowjetrepublik gibt es bereits seit Tagen Massenproteste gegen die neue Regierung. Das kleine Land zwischen der Ukraine und Rumänien wird seit April von einem massiven Korruptionsskandal erschüttert: Aus den Banken des 3,5 Millionen Einwohner zählenden Staats waren umgerechnet 915 Millionen Euro "verschwunden", was 15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entspricht.

In dem Skandal wurde im Oktober die Regierung durch ein Misstrauensvotum zu Fall gebracht, der frühere Regierungschef Vlad Filat wurde festgenommen. Auch Präsident Nicolae Timofti wird vorgeworfen, die Interessen der Oligarchen zu bedienen und nichts gegen die verbreitete Korruption zu tun. Kritiker werfen der Elite vor, eine proeuropäische Rhetorik zu benutzen, um ihre Selbstbereicherung zu verdecken.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS