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Der Luxusauto-Hersteller Jaguar Land Rover hat einem Zeitungsbericht zufolge wegen des Absatzrückgangs in China ein Programm zur Kostensenkung von umgerechnet 6,3 Milliarden Euro gestartet.

Ein Personalabbau im Rahmen des bis Ende des Jahrzehnts angesetzten Projekts sei aber nicht geplant, berichtete die "Sunday Times" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

Vorgesehen sei aber, mehr Fahrzeuge auf demselben Grundgerüst zu bauen. Bis zum Ende des Jahrzehnts solle die Produktion auf rund eine Million Autos mehr als verdoppelt werden. Mit dem Sparprogramm sollen dem Bericht zufolge auch Kosten aufgefangen werden, die zum Erreichen der Emissionsvorschriften anfallen.

Der indische Mutterkonzern Tata Motor war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Das Unternehmen hat in China in den Monaten Juli bis September fast ein Drittel weniger Fahrzeuge verkauft. Vergangenes Jahr war China noch der am schnellsten wachsende Markt von Jaguar Land Rover.

Mitte September hatte Jaguar Land Rover erklärt, trotz der Probleme in China im Gesamtjahr 2015 insgesamt mehr Autos als 2014 verkaufen zu wollen, als knapp 463.000 Fahrzeuge abgesetzt wurden.

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SDA-ATS