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Zenhäuserns dritter Streich

Der HC Fribourg-Gottéron macht sich auf, das Feld in der NLA von hinten aufzurollen. Die Freiburger gewinnen das erste Spiel eines wegweisenden Wochenendes gegen Biel mit 6:3.

Erstmals diese Saison gewannen die Freiburger drei (Meisterschafts-)Spiele hintereinander. Für Gerd Zenhäusern, den neuen Trainer, der vorher bei Gegner Biel gewirkt hatte (als Assistent von Kevin Schläpfer), war es der dritte Streich. Die Basis zum Sieg legte Fribourg im ersten Abschnitt mit gleich zwei Tor-Doubletten: Zuerst brachten Benny Plüss und Tristan Vauclair nach fünf Minuten innerhalb von 27 Sekunden das Heimteam mit 2:0 in Führung, später erhöhten nach 15 Minuten Killian Mottet und wieder Plüss innerhalb von 21 Sekunden von 2:1 auf 4:1.

Der EHC Biel, der vier der letzten fünf Duelle gegen Gottéron gewonnen hat, gab sich noch nicht geschlagen. Im zweiten Abschnitt kamen die Seeländer durch Martin Ulmer (2:4) und Matthias Rossi (3:4) auch dank der Unterstützung von Fribourgs Goalie Melvin Nyffeler auf 3:4 heran. Im Schlussabschnitt machte Nyffeler bei einer Ausgleichschance von Rossi (42.) seinen Fehler aber wieder gut. Und Biels Goalie Simon Rytz vertändelte später hinter dem eigenen Goal den Puck, was Marc-Antoine Pouliot ein "Buebetrickli" ins leere Tor zum siegsichernden 6:3 ermöglichte.

So gelang Trainer Zenhäusern der nächste Schritt bei seinem heiklen Unterfangen, den HC Fribourg-Gottéron defensiv zu stabilisieren. In den letzten drei gewonnenen Spielen (5:2 gegen Zug, 3:2 n.V. gegen ZSC und 6:3 gegen Biel) kassierten die Freiburger nie mehr vier Gegentore. Vorher hatten die Freiburger unter Hans Kossmann, René Matte und Zenhäusern in 14 Partien nur einmal weniger als vier Gegentreffer zugelassen. Gegen Biel verteidigten erstmals Mathieu Maret (von Red Ice Martigny) und Dave Sutter (von La Chaux-de-Fonds) für Fribourg. Am Samstag in Ambri-Piotta dürfte ausserdem Daniele Marghitola (von Red Ice Martigny) erstmals in der Abwehr eingesetzt werden.

Fribourg-Gottéron - Biel 6:3 (4:1, 0:2, 2:0).

6342 Zuschauer. – SR Fischer/Massy, Kaderli/Zosso. – Tore: 6. (5:01) Benny Plüss (Sprunger, Dubé) 1:0. 6. (5:28) Tristan Vauclair (John Fritsche, Ness) 2:0. 9. Wetzel (Gaetan Haas, Untersander/Ausschluss Pouliot) 2:1. 15. (14:43) Mottet (Hasani, Kamerzin) 3:1. 16. Benny Plüss (Sprunger, Dubé) 4:1. 23. Martin Ulmer (Oliver Kamber) 4:2. 37. Rossi (Arlbrandt) 4:3. 45. Dubé (Sprunger) 5:3. 49. Pouliot 6:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 2mal 2 plus 5 Minuten (Nicholas Steiner) plus Spieldauer (Nicholas Steiner) gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Sprunger; Arlbrandt.

Fribourg-Gottéron: Melvin Nyffeler; Ngoy, Kwiatkowski; Kamerzin, Schilt; Maret, Huguenin; Dave Sutter, Maxime Montandon; John Fritsche, Ness, Tristan Vauclair; Mauldin, Pouliot, Tambellini; Sprunger, Dubé, Benny Plüss; Mottet, Hasani, Brügger.

Biel: Simon Rytz; Gossweiler, Wellinger; Nicholas Steiner, Rouiller; Untersander, Jecker; Fey, Joggi; Mosimann, Peter, Jarkko Ruutu; Arlbrandt, Wetzel, Rossi; Umicevic, Gaetan Haas, Spylo; Martin Ulmer, Oliver Kamber, Ehrensperger.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Marc Abplanalp, Helbling, Bykow (alle verletzt), Monnet (krank) und Wirtanen (überzähliger Ausländer), Biel ohne Tschantré, Olausson, Meili, Jelovac und Berthon (alle verletzt). Mauldin verletzt ausgeschieden (22.).

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