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Der Verurteilte hatte auf dem Flugzeug-WC geraucht und einen Brand im Abfalleimer ausgelöst; die Maschine musste notlanden. (Symbolbild)

Keystone/SALVATORE DI NOLFI

(sda-ats)

Weil er sich auf der Flugzeugtoilette eine Zigarette angezündet und damit eine Notlandung ausgelöst hatte, ist ein 46-jähriger Brite zu neuneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Wie der Nachrichtensender BBC am Donnerstag berichtete, erhöhte ein Berufungsgericht in Birmingham ein erstes Urteil von viereinhalb Jahren Haft um weitere fünf Jahre. Es folgte damit der Staatsanwaltschaft, die die erste Strafe als zu mild einschätzte.

Der Mann hatte vor und während des Flugs von Birmingham nach Sharm El-Sheikh im Jahr 2015 getrunken und schliesslich auf der Flugzeugtoilette geraucht. Mit der Zigarette verursachte er einen Brand im Abfalleimer, den die Besatzung zunächst nicht löschen konnte. Die Maschine mit mehr als 200 Passagieren an Bord musste schliesslich notlanden.

Der Pilot hatte in dem Verfahren erklärt, in seiner 20-jährigen Karriere noch keine dermassen gefährliche Situation erlebt zu haben.

SDA-ATS

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