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Die Unterschiede zwischen den von den Schweizer Banken offerierten Zinsen auf Privatkonten ist gross. So beträgt die Zinsspanne bei Sparkonten 0,65 Prozent. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Die Zinssätze auf Schweizer Privatkonten sind weiterhin auf Talfahrt, wenn auch verlangsamt. So müssen viele Schweizer Bankkunden auf ihren Privatkonten auf einen Zins verzichten. Negativzinsen für private Sparer sind aber vorerst nicht zu erwarten.

Schweizer Retailbanken geben weiterhin keine Negativzinsen an Schweizer Kleinsparer weiter, wie aus einer am Dienstag publizierten Studie des unabhängigen Online-Vergleichsdienstes moneyland.ch hervor.

Auch in Zukunft werden die meisten Banken keine Negativzinsen für private Sparer erheben, wie eine Umfrage von moneyland.ch im Januar bei 40 Schweizer Retailbanken zeigt. Allerdings gilt dies nur unter der Annahme, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Negativzins-Politik nicht zusätzlich verschärft

Die Zinsen sind auf breiter Front nochmals zurückgegangen. So kriegt ein Inhaber eines Sparkontos im Schnitt nur noch 0,1 Prozent. Bei Jugendsparkonten sind es noch 0,63 Prozent, bei 3a-Sparkonten 0,46 Prozent und auf Freizügigkeitskonten 0,19 Prozent.

Grosse Unterschiede zwischen Banken

"Trotz tiefem Zinsniveau kann sich ein Vergleich lohnen", so Felix Oeschger, Analyst bei moneyland.ch. Bei Sparkonten für Erwachsene betrage die Zinsspanne 0,65 Prozent. Bei Jugendsparkonten sogar 1,23 Prozent und bei Säule-3a-Sparkonten 1 Prozent.

Bei einem Startkapital von 50'000 Franken macht eine Zinsdifferenz von 1 Prozent auf eine Dauer von 5 Jahren bereits mehr als 2550 Franken aus, wie eine Analyse mit dem Sparrechner auf moneyland.ch zeigt.

Ein häufiger Fehler sei, dass Sparer zu viel Geld für den Zahlungsverkehr auf dem Privatkonto horten. Etwas besser ist die Situation nämlich auf den Sparkonten, wo der Anleger immerhin noch etwas Zins erhält.

SDA-ATS

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