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Zirkuspersonal erschiesst in Paris entlaufenen Tiger

Ein 200 Kilo schwerer Tiger ist in Paris aus einem Zirkus-Gehege ausgebrochen. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA DPA/MAURIZIO GAMBARINI

(sda-ats)

Ein aus dem Zirkus entlaufener Tiger ist am Freitag in Paris erschossen worden. Die Raubkatze war am späten Nachmittag aus einem Zirkus im Südwesten der französischen Hauptstadt ausgebüchst und am frühen Abend durch das Zirkuspersonal erschossen worden.

Nachdem sie den 200 Kilogramm schweren Tiger gesichtet hatten, alarmierten Privatpersonen gegen 18 Uhr die Feuerwehr. Der Tramverkehr in der Nähe des Zirkus wurde daraufhin für eine halbe Stunde eingestellt, wie die Pariser Verkehrsbetriebe mitteilten. Der Vorfall ereignete sich im 15. Arrondissement.

Passanten seien beim Abschuss des Tieres nicht in der Nähe gewesen, hiess es aus Polizeikreisen. Der Besitzer der Raubkatze wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Mann stehe unter Schock.

Bei einem ähnlichen Vorfall waren im vergangenen Jahr zwei Bengalische Tiger im Norden der Niederlande aus ihrem Gehege in einem Schutzzentrum für Raubkatzen entlaufen. Die beiden Raubkatzen Radja und Delhi hielten die Behörden stundenlang in Atem, bis sie mit Betäubungsmunition ruhig gestellt werden konnten.

In Paris gab es im Jahr 2014 einen Tiger-Alarm. Das angeblich am östlichen Stadtrand gesichtete Raubtier entpuppte sich im Nachhinein als grössere und für Menschen ungefährliche Wild- oder Hauskatze. Ein Grossaufgebot der Polizei fand immerhin einen kleinen Affen.

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