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Beim Genfer Zollübergang Bardonnex GE haben die Zöllner vergangenen Mittwoch rund 2470 Kilogramm ranzige Margarine beschlagnahmt. Diese stammte aus Portugal und war rund 90 Stunden unterwegs - und zwar ohne Kühlung.

Der Importeur, ein Genfer Bäcker-Konditor, habe die aufgeweichte Margarine nach seiner Ankunft in Genf einfach in einen Kühlschrank verstauen wollen, sagte Michel Bachar, Mediensprecher beim Grenzwachtkorps am Montag vor den Medien.

Nach Vorschriften hätte die Margarine in einem gekühlten Lastwagen transportiert werden müssen, bei einer Temperatur zwischen 12 und 18 Grad.

Weil beim Verzehr dieser aufgeweichten Margarine ein Gesundheitsrisiko besteht, wurde sie vernichtet. Das Ganze hat für den Bäcker laut Bachar ein Nachspiel, denn der Mann verfügt nicht einmal über die nötige Importbewilligung.

Aufgeflogen ist der Margarine-Import, weil der Lastwagen überladen war: Er wog 43 statt der vorgeschriebenen 40 Tonnen. Als die Zöllner die Ladung unter die Lupe nahmen, entdeckten sie drei zwischen anderer Ware versteckte, mit Margarine beladene Palletten.

Es habe sich damit um einen Risikotransport gehandelt, sagte Bachar und erinnerte an den Brand im Mont-Blanc-Tunnel 1999. Damals waren flüssige Margarine und Mehl für das Feuer mitverantwortlich gewesen.

Doch damit nicht genug: Der Lastwagen war nicht nur überladen, der Chauffeur hatte sich auch nicht an die vorgeschriebene Lenkzeit gehalten, die Bremsen waren beschädigt und die Autoreifen abgefahren.

10 Kilo Kokain in Transporter

Neben der beschlagnahmten Margarine können die Genfer Grenzwächter noch einen weitere Erfolg verbuchen. In der Nacht vom 16. auf 17. April kontrollierte eine ihrer mobilen Patrouillen beim Zollamt Mategnin GE einen Transporter, der Gemüse und andere Lebensmittel geladen hatte. Dabei entdeckten die Zöllner knapp 10,5 Kilogramm Kokain. Dieses war im hinteren Kotflügel des Fahrzeuges versteckt.

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SDA-ATS