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Eine Kontrolle des BAKOM zeigt: Die Mehrheit der ferngesteuerten Spielzeuge entsprechen nicht den Vorschriften. Vier von zehn Spielzeugen senden beispielsweise Störsignale aus, die es für die Kommunikation des Gerätes nicht bräuchte. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Viele ferngesteuerte Spielzeuge senden unnötige Störstrahlungen aus und entsprechen daher nicht den Vorschriften. Das zeigt eine Kontrolle, die das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) durchgeführt hat. Die Behörden wollen nun die Kontrollen verschärfen.

Für die Kontrolle im Jahr 2016 wurden insgesamt 111 ferngesteuerte Spielzeuge auf dem schweizerischen und dem europäischen Markt getestet. 40 Prozent der Geräte könnten Frequenzen stören, die für andere Geräte wie beispielsweise das Radio reserviert seien, teilte das BAKOM am Donnerstag mit.

Die Kontrolle hat das BAKOM zusammen mit anderen europäischen Marktaufsichtsbehörden durchgeführt. Die Rate an nicht-konformen Geräten war sehr hoch: 81 Prozent der Spielzeuge waren in mindestens einem Kontrollkriterium mangelhaft.

Aus Sicht der Aufsichtsbehörden ist der Grad an nicht-konformen Geräten viel zu hoch. Wenn der Markt für ferngesteuerte Geräte wächst - im Trend liegen derzeit beispielsweise Quadrokopter - und gleichzeitig die Mehrheit der Geräte nicht den Anforderungen entspricht, könnten die Frequenzstörungen zunehmen. Aus diesem Grund werden die Kontrollen verschärft und Massnahmen getroffen, damit nicht-konforme Geräte nicht mehr auf den Markt gelangen können.

Die genannten Nebenaussendungen - also die Störstrahlungen, die sich ausserhalb der Sendefrequenz befinden und die für die Kommunikation des Spielzeugs nicht nötig sind - waren der häufigste Grund, wenn ein Spielzeug die Anforderungen nicht erfüllte. Mehr als zwei von drei Produkten zeigten zudem administrative Mängel. So waren zum Teil Kennzeichnungen oder Konformitätserklärungen fehlerhaft.

Der Grossteil der Proben - nämlich drei Viertel - waren ferngesteuerte Fahrzeuge. Die Herkunft der Spielzeuge war in 97 Prozent der Fälle China, die restlichen kamen vom schweizerischen oder europäischen Markt.

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SDA-ATS