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Rund 150 Jugendliche haben am Dienstagnachmittag in Zürich gegen die Atomkraft protestiert. Die meisten waren Mittelschülerinnen und -schüler. Ihnen schlossen sich aber auch Schwarzgekleidete vom "Revolutionären Aufbau" an.

Sie kämen von der Kantonsschule Wiedikon, gaben einige Mädchen zu Protokoll. Für die Demo schwänzten sie vier Stunden Handarbeit und Turnen. Andere liessen Religion und Chemie oder andere Fächer sausen. Einige Lehrer hätten Verständnis, berichteten die Jugendlichen, andere hätten Sanktionen angedroht.

Neben den lachenden Anti-AKW-Sonnen flatterten rote Fahnen der Jungsozialisten und solche der "Bewegung für den Sozialismus". "Kapitalismus und Ökologie - das klappt nie", "Beznau und Mühleberg abschalten" oder "Globaler Atomausstieg jetzt" stand auf den Transparenten.

Pfeifkonzert vor dem Axpo-Sitz

Neben den Transparenten der Schüler prangte das Banner des "Revolutionären Aufbaus", bekannt auch als "Schwarzer Block": "Kapitalismus abschalten - Energie für die Revolution". Gemäss Polizeiangaben kam es jedoch zu keinen Ausschreitungen.

Vom Helvetiaplatz im Kreis 4 führte die Demonstration durch die Langstrasse an die Zollstrasse, wo der Energiekonzern Axpo seinen Sitz hat. Hier gaben die Teilnehmer ein lautes Pfeifkonzert.

Die Demonstration wurde über die Plattform Facebook organisiert. Einen offiziellen Veranstalter hatte sie jedoch nicht. Bis kurz vor dem Start fehlte deshalb auch noch die Bewilligung durch die Polizei.

Laut einer Mitteilung der Stadtpolizei erklärte sich eine erwachsene Person bereit, die Verantwortung für die Demonstration zu übernehmen. Die Polizei habe dann eine Notbewilligung erteilt.

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SDA-ATS