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Zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten hat das Zürcher Obergericht am Dienstag einen 40-jährigen Juwelen-Räuber verurteilt. Er hatte das erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichts Winterthur nicht akzeptiert, kam nun aber schlechter davon.

Der Serbe gehörte zu einer vierköpfigen Bande von Landsleuten, die im Herbst 2010 in Winterthur und in Wetzikon im Kanton Zürich Bijouterien überfielen. Während sie in Winterthur unverrichteter Dinge flüchteten, da sich der Juwelier heftig wehrte, erbeuteten sie in Wetzikon Schmuck für eine Viertelmillion Franken.

Das Obergericht war überzeugt, dass der Beschuldigte eine Anführerrolle innehatte und nicht nur Gehilfe war, wie der Verteidiger versicherte. Dieser hatte auf eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren plädiert. Der Mann sei zweifellos als führende Figur im Hintergrund tätig gewesen, so die Oberrichter. Er sei mit hoher krimineller Energie vorgegangen.

Das Bezirksgericht Winterthur hatte den Mann im August 2012 wegen mehrfachen teilweise versuchten Raubes zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Er zog das Urteil ans Obergericht weiter. Dieses erhöhte nun die Strafe um zwei Monate.

Der zweite Bandenchef hatte die erstinstanzlich verhängte Freiheitsstrafe von vier Jahren akzeptiert. Gegen die beiden übrigen Bandenmitglieder gibt es separate Verfahren.

Beute in Belgrad verscherbelt

An den Überfällen waren alle vier Serben beteiligt gewesen. Eine Woche nach dem fehlgeschlagenen Überfall in Winterthur drangen erneut zwei Bandenmitglieder bewaffnet in die Bijouterie in Wetzikon ein.

Sie schlugen und fesselten den Inhaber, zwangen die Angestellte mit Waffengewalt, den Safe zu öffnen und fesselten dann auch die Frau. Die Beute lieferten sie den Bandenchefs ab, die sie in der serbischen Hauptstadt Belgrad verscherbelten. Als die Bande im Februar 2011 wieder in die Schweiz einreiste, wurde das Quartett festgenommen.

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SDA-ATS