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SVP-Nationalrat Hans Rutschmann (63) aus Rafz ZH tritt im Herbst nicht zur Wiederwahl in den Nationalrat an. Hingegen rechnet der Zürcher Parteisekretär Yves Gadient damit, dass sich alle anderen Zürcher SVP-Bundesparlamentarier wieder zur Verfügung stellen.

Gadient bestätigte am Freitag eine Meldung des "Tages-Anzeigers", wonach Rutschmann für die nächste Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser Rückzug Rutschmanns sei der Partei bereits seit Längerem bekannt, sagte Gadient.

Platz für Jüngere

Rutschmann begründet seinen Rückzug gegenüber dem "Tages-Anzeiger" damit, dass er während der nächsten Legislatur das Rentenalter erreichen werde. Da ausser ihm noch weitere Zürcher SVP-Vertreter in Bern das Rentenalter bereits erreicht haben oder kurz vor diesem stehen, sei es Zeit, Platz für Jüngere zu machen.

Zu den mit der Altersfrage konfrontierten Zürcher Abgeordneten gehören Ulrich Schlüer, Max Binder, Toni Bortoluzzi und Hans Kaufmann. Kaufmann ist derzeit rekonvaleszent - er hat kürzlich zwei Herzinfarkte und eine Lungenembolie erlitten.

Gadient betonte, dass es derzeit "einfach unseriös" wäre, über Kaufmanns Rehabilitation schon Aussagen machen zu wollen. Er gehe aber davon aus, dass aus Rutschmann alle Bisherigen zur Wiederwahl antreten wollten.

Nichts gegen, aber auch nicht für Jüngere

Zwar müssten Kandidatinnen und Kandidaten, die das 65. Lebensjahr überschritten haben, vom Parteivorstand mit einer Zweidrittelsmehrheit zur Kandidatur empfohlen werden. "Aber das sollte für amtierende Nationalräte eigentlich kein Problem sein", sagte Gadient.

Im April trete die parteiinterne Listengestaltungs-Kommission zusammen. Dann werde man auch sehen, ob jüngere Bewerberinnen oder Bewerber auf der Liste besser platziert werden sollten. "Es spricht nichts gegen Jüngere - aber auch nichts für sie", meinte Gadient.

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SDA-ATS