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Die Zürcher Autorin Petra Ivanov und der Münchner Schriftsteller Stephan Knösel haben am Freitag im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2011 zugesprochen erhalten - Ivanov für "Escape", Knösel für "Echte Cowboys".

Beide bekommen ein jeweils sechsmonatiges Stipendium in Höhe von 12'000 Euro. Knösel darf zudem drei Monate in einer Schriftstellerresidenz in Paris leben. Die Jury wählte die Stipendiaten unter den Autoren aus, deren Werke für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 eingereicht wurden.

Weitere Auszeichnungen erhielten am Freitag die Literaturkritikerin Ina Hartwig und der Berliner Transit Verlag - Hartwig den Alfred-Kerr-Preis in Höhe von 5000 Euro und Transit den mit 26'000 Euro dotierten Kurt-Wolff-Preis.

Die Leipziger Buchmesse war am Freitag erneut ein Magnet. Sie vermeldet zur Halbzeit 62'000 Besucher, 1000 mehr als im Vorjahr. Unter ihnen war auch der deutsche Kulturstaatsminister.

Väter lesen nicht

Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen wies auf der Messe darauf hin, dass in Deutschland nur jeder fünfte Vater seinen Kindern etwas vorliest. "In 80 Prozent der Familien ist das Vorlesen ausschliesslich Sache der Mütter, davon profitieren vor allem die Mädchen", sagte Ulrich Störiko-Blume, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

Zum ersten Mal sind 26 reine Hörspiel-Verlage auf der Leipziger Buchmesse mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Die grossen Audio-Verlage haben wieder mehr Hörspiele im Frühjahrsprogramm, setzen aber vor allem auf Klassiker und Top-Seller, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Hörspiel-Fassungen sind im Vergleich zu klassischen Lesungen viel teurer.

Der deutsche Kulturstaatsminister Bernd Neumann besuchte am Freitag zwei Stunden lang grosse und kleine Verlage. Dabei gestand er, dass er nur in den Ferien Zeit habe, Bücher zu lesen.

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SDA-ATS