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Zürich - Eine Frau hat am Freitag in der Zürcher Innenstadt einen deutschen Autofahrer vor dem Verlust von über 9000 Euro bewahrt. Sein Portemonnaie war aus dem Auto gefallen und mehrere 500-Euronoten flatterten auf die Strasse.
Die Frau stoppte den Verkehr und sammelte das Geld ein, wie die Stadtpolizei am Montag mitteilte. Im Nachhinein habe sich herausgestellt, dass noch eine zweite Person daran beteiligt gewesen sei, dass der Automobilist wieder zu seinem Geld gekommen sei.
Eine 59-jährige Passantin hatte kurz nach 12.30 Uhr an der Talstrasse im Kreis 1 die Besatzung eines Streifenwagens der Stadtpolizei auf sich aufmerksam gemacht. Sie erklärte den Polizisten, dass soeben ein Portemonnaie vor ihre Füssen gefallen sei, welches vermutlich aus einem vorbeifahrenden Auto gefallen sei.
Der Inhalt der Geldbörse, vorwiegend 500-Euronoten, hätte sich danach auf der ganzen Strasse verteilt. Sie habe sofort die herannahenden Autos gestoppt, sich auf die Strasse begeben und die Noten wieder eingesammelt. Wie gerufen, habe sich ihr dann ein Streifenwagen der Stadtpolizei genähert.
Zweiter Finder meldet sich
Nach der Veröffentlichung der Medienmitteilung meldete sich am Montagmorgen bei der Stadtpolizei ein 32-jähriger Mann und erklärte, dass er der 59-jährigen Frau beim Einsammeln des Geldes geholfen habe. Zudem hätten sie gemeinsam die vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung auf den Vorfall aufmerksam gemacht.
Nach einem kurzen Gespräch habe er sich dann allerdings verabschiedet, ohne zu erwähnen, dass er auch geholfen habe, das verlorene Geld einzusammeln.
Die Aussage des Mannes sei überprüft und von der mitbeteiligten Finderin bestätigt worden, heisst es in der Mitteilung der Stadtpolizei. Aus diesem Grunde müssten sich nun die beiden Personen den Finderlohn teilen.
Im Portemonnaie befanden sich über 9000 Euro. Anhand des restlichen Inhalts konnte der Besitzer, ein deutscher Staatsangehöriger, rasch ausfindig gemacht und telefonisch kontaktiert werden. Der Mann konnte sein Geld wieder in Empfang nehmen. Die ehrlichen Finder erhalten nun einen Finderlohn von rund 10 Prozent.

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SDA-ATS