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Ein 71-jähriger Führer eines Fischerbootes auf dem Zürichsee ist wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung gebüsst worden. Der Mann hatte im vergangenen August mit seinem Boot eine Schwimmerin im Zürcher Seebecken erfasst und schwer verletzt.

Die damals eingeleitete Strafuntersuchung hat ergeben, dass der Unfall auf die Unaufmerksamkeit des Fischers zurückzuführen ist, wie die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat am Donnerstag mitteilte. Er habe sich auf ein an ihm vorbeifahrendes Limmatschiff konzentriert und nicht bemerkt, dass die 75-jährige Frau vor seinem Bug schwamm.

Die Frau war am 23. August 2010 rund 20 bis 30 Meter ausserhalb der Markierungsbojen der Badeanstalt Utoquai im See geschwommen. Das Fischerboot, das laut Mitteilung mit 8 bis 10 Kilometern pro Stunde unterwegs war, erfasste die Frau, die darauf in den Propeller des Aussenbordmotors geriet.

Dank umgehender Hilfe des Fischers und herbeigeeilten Rettern der Badeanstalt konnte die Schwerverletzte gerettet werden. Von ihren Verletzungen hat sie sich inzwischen vollständig erholt, wie es in der Mitteilung heisst.

Gegen den Fischer hat die Staatsanwaltschaft am 18. Februar 2011 wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung einen Strafbefehl erlassen und mit einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 110 Franken sowie einer Busse von 500 Franken belegt.

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SDA-ATS