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"... live aus dem Landesmuseum Zürich", heisst es ab Samstag im neuen interaktiven Angebot "Fernsehen und Studio" im Landesmuseum Zürich. Vorderhand für ein Jahr können Besucherinnen und Besucher eigene Beiträge gestalten und filmen.

Im Museum wurde ein richtiges Fernsehstudio eingebaut, wie das Landesmuseum am Freitag mitteilte. Dabei mitgewirkt hat die SRG-Produktionsfirma tpc. Die Möchtegern-TV-Stars können am Moderationspult eine von drei Kulissen einschalten: "Tagesschau", "Meteo" oder "Sportpanorama" stehen zur Auswahl.

Dann kann es losgehen mit dem selbst geschriebenen Text oder der ausgedachten Situation. Gefilmt wird mit einer echten Studiokamera. Die Bilder erscheinen gleich live auf einem Monitor.

Das "interaktive Labor" richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Schulklassen. Es biete die Möglichkeit, Berufe hinter und vor der Kamera zu üben und eine Fernsehsendung mit eigenen Texten und Interviewsituationen zu realisieren.

Damit können die Schülerinnen und Schüler Auftritts- und Medienkompetenz üben, heisst es in der Mitteilung. Laut Kuratorin Pacale Meyer haben sich schon gut ein Dutzend Schulklassen angemeldet.

Ein Teil der Schweizer Geschichte

Nicht zufällig wurde "Fernsehen und Studio" im Landesmuseum eingerichtet, das zum Nationalmuseum gehört: Die Geschichte von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) sei ein Teil der Mediengeschichte und damit "ein wichtiges Kapitel der Schweizer Geschichte", so das Landesmuseum.

Die Idee zu dem Angebot stamme von Landesmuseum-Direktor Andreas Spillmann, sagte Meyer auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vorderhand gebe es das TV-Studio für ein Jahr "mit Option auf Verlängerung".

Zu sehen bekommen die Aufnahmen nur die beteiligten Personen, und auch sie nur vor Ort, sagte Meyer. Aufnahmen seien noch nicht möglich - dies könnte man aber allenfalls später noch einführen. So könnten etwa Schulklassen ihre Produktion mit in die Schule nehmen und dort in die weitere Medienarbeit einbeziehen.

SDA-ATS