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Zürich - Im Hauptbahnhof Zürich ist Freitagmorgen kurz vor 5 Uhr eine S-Bahn auf einen Bauzug der SBB aufgefahren. Sechs Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt.
Die S-Bahn nach Brugg war fahrplanmässig um 4.48 Uhr auf Gleis 17 ausgefahren. Wenige Augenblicke später kollidierte die Komposition am Ende des Perrons mit einem Bauzug der SBB, bestehend aus einer Rangierlok sowie drei Ladewagen. Beim Aufprall wurde einer der Wagen, auf dem ein Kran montiert war, aus den Schienen gehoben.
Sechs Personen in der S-Bahn - zwei Frauen und vier Männer im Alter zwischen 22 und 56 Jahren - wurden verletzt und mussten von Schutz & Rettung Zürich ins Spital gebracht werden. Der Lokführer der S-Bahn-Komposition und die Arbeiter auf dem Bauzug blieben unverletzt.
Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich erlitt eine Person Rippenverletzungen. Fünf Personen kamen mit Prellungen und Schürfungen davon und konnten im Verlaufe des Tages das Spital wieder verlassen.
Warum der Bauzug auf Gleis 17 stand und weshalb der Lokführer der S-Bahn nicht rechtzeitig bremsen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Unfallursache wird von der Kantonspolizei Zürich, der Staatsanwaltschaft sowie der Unfalluntersuchungsstelle (UUS) des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) untersucht.
Der Bauzug war laut SBB-Mediensprecher Roman Marti auf der Rückfahrt von der Hardbrücke und sollte nach einem Rangiermanöver im Hauptbahnhof nach Zürich-Altstetten weiterfahren. Die Bahnarbeiter waren in der Nacht bei der Hardbrücke mit der Vorbereitung von Gleisarbeiten beschäftigt, die über das Wochenende durchgeführt werden sollen.
Nach dem Bahnunfall war das Gleis 17 während mehreren Stunden für den Bahnverkehr blockiert. Der Personenverkehr im Hauptbahnhof wurde dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

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SDA-ATS