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Zug soll "2000 Watt"-Stadt werden

Die Stadt Zug will den Energieverbrauch drastisch senken. Die Stimmberechtigten nahmen die Volksinitiative "2000 Watt für Zug" mit 51,5 Prozent Ja-Stimmen an. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,6 Prozent.

Mit der Annahme der Volksinitiative steuert die Stadt nun langfristige die Ziele einer "2000-Watt-Gesellschaft" an. Als Zwischenziel soll im Jahr 2050 der CO2-Ausstoss nur noch zwei Tonnen pro Person und Jahr und der Primärenergieverbrauch 3500 Watt betragen.

Um das Ziel erreichen zu können, wird unter anderem der Gebäudestandard verbessert und ein Grossteil der fossil betriebenen Heizungen werden auf lokale Umweltwärme umgestellt. Die Elektrizitätsversorgung soll stärker auf erneuerbare Quellen setzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer stadtverträglichen Mobilität.

Mit ihrem Ja bestätigt die Stimmbevölkerung die stadträtliche Energiepolitik. Das Anliegen der Initiativen stimmt mit dessen Energiestrategie 2050 überein. Der Grosse Gemeinderat, das Zuger Stadtparlament, hatte dagegen die Initiative zur Ablehnung empfohlen: Sie schränke die persönliche Freiheit zu sehr ein und komme zu teuer, wurde argumentiert.

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