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Zug will mit 400 Millionen Franken Bahnverbindungen vorfinanzieren

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 12:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Zug - Der Zuger Kantonsrat hat sich für die Vorfinanzierung von Bahnprojekten im Umfang von 400 Millionen Franken entschieden. Damit soll in erster Linie die Realisierung des Zimmerbergtunnels zwischen Thalwil ZH und Baar ZG vorangetrieben werden.
Möglichst schnell eine durchgehende Eisenbahndoppelspur von Zürich nach Zug und Luzern schaffen: So lautet das Ziel des Zuger Regierungsrats - und nun auch des Kantonsrats. Das Parlament folgte dem Antrag der Regierung in erster Lesung, für die Vorfinanzierung von Bahnprojekten maximal 400 Millionen Franken aufzuwenden.
Die Vorlage der Regierung stiess in allen Fraktionen auf Zustimmung. Bekämpft wurde das Geschäft nur von einzelnen Vertretern der SVP und CVP. In einem ersten Schritt äufnet der Kanton Zug nun seine Ressourcenausgleichsreserve mit 100 Millionen Franken aus dem Überschuss des vergangenen Jahres.
Ist der nach jetzigem Kenntnisstand 1,1 Milliarden Franken teure Zimmerbergtunnel in Betrieb, würde die Reise mit der Bahn von Zug nach Zürich nur noch 15 Minuten in Anspruch nehmen. Heute dauert die schnellste Verbindung 22 Minuten.
Mit dem Ja zur Vorfinanzierung sende der Kanton Zug ein starkes Signal nach Bundesbern, sagten die Sprecher der SP- und der Alternativ-Grünen Fraktion. Der Zeitpunkt dieses Signals sei optimal, da der Verteilkampf um die knapper werdenden Bundesgelder voll entbrannt sei.

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