Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Tennisstar und sein Regisseur: Borg-Darsteller Sverrir Gudnason (links) und Janus Metz Pedersen an einer Medienkonferenz des Filmfestivals.

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

In Anwesenheit von Prominenz aus Kultur, Politik und Wirtschaft hat am Donnerstagabend das 13. Zurich Film Festival (ZFF) begonnen. Gestartet wurde mit der Erstaufführung eines Tennisfilms im deutschen Sprachraum.

Der diesjährige Opening Film, das Tennis-Biopic "Borg/McEnroe", inspirierte Bundespräsidentin Doris Leuthard zu Teilen ihrer Eröffnungsrede.

"Wir Schweizer neigen meist eher zu Björn Borg", sagte sie in ihrer Ansprache und spielte damit auf den schwedischen Tennisspieler an, der 1980 im legendären Grand-Slam-Turnier in Wimbledon als der besonnene und stets ein bisschen kühl wirkende Spieler gegen den Amerikaner John McEnroe antrat.

Das Spiel, das als eines der spannendsten Tennis-Duelle in die Sportgeschichte eingegangen ist, ist denn auch die Grundlage für "Borg/McEnroe". Der Streifen feierte im Rahmen der ZFF-Eröffnung im Zürcher Kino Corso Premiere im deutschsprachigen Raum. Hauptdarsteller Sverrir Gudnason (Borg) sowie Regisseur Janus Metz und Drehbuchautor Ronnie Sandahl waren persönlich anwesend.

Ein bisschen mehr McEnroe

Auch wenn die Schweiz dank ihrer Zuverlässigkeit und Stabilität zu den innovativsten Ländern der Welt gehöre, "dürfen wir etwas mehr McEnroes sein", sagte Leuthard weiter. Also mutiger und offensiver, wie die im Film von Schauspieler Shia LaBoeuf dargestellte Tennislegende der 1980er Jahre. "Die Schweiz soll nicht nur Zuschauerin des Weltgeschehens sein und beobachten und analysieren, sondern wir sollten mitspielen und den Charakter der Schweiz einbringen", so die Bundespräsidentin.

Ähnliches setzt sich das ZFF seit Jahren zum Ziel. Es vermengt internationalen Film-Glamour mit der höflichen Zurückhaltung der Schweiz. Prominente Gäste - zuletzt der britische Schauspieler Hugh Grant im vergangenen Jahr - schwärmen immer wieder davon, sich in der Schweiz freier und ungestörter bewegen zu können als anderswo.

Goldgrube für Autogrammjäger

Im Bezug auf das Programm trägt das Festival in diesem Jahr jedoch eine weniger ausgeprägte Schweizer Handschrift als etwa 2016. Damals wurden 43 Filme mit Schweizer Bezug gezeigt, heuer sind es 15. Insgesamt werden bis am 8. Oktober 160 Produktionen aus aller Welt vorgestellt, 41 davon sind Erstlingswerke, 13 Weltpremieren.

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corinne Mauch freute sich in ihrer Eröffnungsrede insbesondere auf "all die Überraschungen, die das Organisationskomitee jeweils in dieses Festival wie in eine Wundertüte packt".

Schon am ersten Abend kamen die ZFF-Promijäger voll und ganz auf ihre Rechnung. Auf der Gästeliste standen neben der "Borg/McEnroe"-Crew Namen wie Tennisspieler Roger Federer, Sänger Baschi, der ehemalige deutsche Fussballer Günter Netzer, die Schauspieler Viktor Giacobbo, Julia Jentsch oder Sabine Schneebeli sowie die Direktorin des Bundesamtes für Kultur, Isabelle Chassot.

In der kommenden Woche wird diese Reihe mit weiteren Weltstars ergänzt. Die amerikanische Schauspielerin Glenn Close etwa, ihre Kollegen Jake Gyllenhaal und Alicia Vikander sowie der ehemalige amerikanische Vizepräsident, Filmemacher und Umweltschützer Al Gore werden auf dem Grünen Teppich erwartet. Gore wird am Abschlussabend seinen Film "An Inconvenient Sequel: Truth to Power" vorstellen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS