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Zurück auf Feld eins für die Branche um den Emmentaler-Käse: Das Ziel, alle Milchproduzenten, Käsehersteller und -händler mittels einer Charta unter ein Dach zu bringen, ist gescheitert. Die Schaffung einer neuen Käsesorte wird hinausgeschoben.

Die Charta wurde bis zum Stichtag am vergangenen Sonntag, von knapp 95 Prozent der Produzenten, aber nur von rund 50 Prozent der Händler unterschrieben, wie die Organisation Emmentaler Switzerland am Montag mitteilte. Nötig gewesen wären für das Inkraftsetzen der Vereinbarung die Unterschriften von 95 Prozent der Produzenten und 100 Prozent der Händler.

Damit sei die Wiederintegration aller Emmentaler AOC-Produzenten und -Handelsfirmen gescheitert, teilte die Organisation mit. Der Zusammenschluss wäre eine Lösung gewesen, welche für alle Exponenten der Branche zukunftsfähig gewesen wäre, sagte Christoph Stadelmann von Emmentaler Switzerland.

Jeder soviel er will

Nun werde es weiterhin Produzenten und Händler geben, die ausserhalb der Organisation ohne Mengensteuerung Emmentaler-Käse produzieren und vermarkten. Deshalb will der Vorstand von Emmentaler Switzerland über eine Produktionsfreigabe diskutieren. Eine komplette Freigabe der Produktion sei durchaus denkbar.

Noch offen ist die geplante Einführung einer neuen Käsesorte. Dieses mit "Swaler" betitelte Projekt sah vor, einen jungen, pasteurisierten Grosslochkäse zu kreieren. Gestorben ist das Projekt allerdings noch nicht. Weil der offene Markt mit Emmentaler-Anlehnungen überschwemmt werde, sei es vielleicht gut, diesen Markt selber in die Hand zu nehmen, sagte Stadelmann.

Offen ist auch, wie sich die Hersteller von richtigem Emmentaler von der kopierenden Konkurrenz abheben können. Ziel der Charta war es, klare Qualitätskriterien für Emmentaler-Käse zu definieren.

Die Schaffung einer Charta war am 20. Januar beschlossen worden, nachdem ab April 2010 rund zehn Prozent des Emmentaler AOC ausserhalb der Organisation produziert und vermarktet wurde.

Mit der neuen Charta sollten die Abtrünnigen per 1. Mai 2011 wieder ins Boot geholt werden. Neben dem neuen Käse wollte die Emmentaler Switzerland den Rückkehrern auch grössere Produktionsmengen zugestehen.

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SDA-ATS