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Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Polizei in Hongkong

Prodemokratische Aktivisten in Hongkong haben sich erneut Strassenschlachten mit der Polizei geliefert. Tausende Demonstranten hätten in der Nacht zum Montag (Ortszeit) versucht, Regierungsgebäude zu blockieren, berichtete der Sender CNN.

Die Polizei habe sie mit Schlagstöcken und Pfefferspray vertrieben. Dabei habe es auf beiden Seiten Verletzte gegeben. Mehrere Demonstranten seien festgenommen worden, hiess es weiter.

Die Demonstranten fordern echte Demokratie. Allerdings verliert die Bewegung zunehmend an Mitgliedern, und die Unterstützung der Hongkonger Bevölkerung schwindet.

Schon am Samstag war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Mindestens 28 Menschen seien festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagmorgen.

Zu den Auseinandersetzungen kam es im dicht besiedelten Stadtteil Mong Kok, wo sich tausende Protestierende versammelt hatten. Es kam zu Handgemengen, Chaos brach aus. Die Sicherheitsbeamten setzten unter anderem Pfefferspray ein und warfen einige Demonstranten zu Boden, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete.

Geschäftsviertel ist das Ziel

Die Demonstranten hatten die vierte Nacht in Folge versucht, das Geschäftsviertel Mong Kok "zurückzuerobern". Die Polizei hatte dort eines ihrer wichtigsten Lager sowie Strassenbarrikaden weitgehend geräumt.

Die von Studenten angeführte Bewegung verlangt eine freie Auswahl von Kandidaten für die 2017 anstehende Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs. Sie fordert die demokratischen Rechte und Freiheiten ein, die den Hongkonger Bürgern von der kommunistischen Regierung in Peking zugesagt worden waren.

Auf dem Höhepunkt der Proteste hatten bis zu 100'000 Menschen in Hongkong für mehr Demokratie demonstriert. Am Mittwoch hatte die Polizei zwei Anführer der Studenten festgenommen.

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