Die hohen Bäume des Freiburger Friedhofs St-Leonhard sind ein Risiko für den Bahnbetrieb. Bei Sturm können Äste oder umstürzende Bäume auf Fahrleitungen der Bahnstrecke Freiburg-Bern stürzen oder Gleise blockieren. Nun werden weniger hohe Bäume gepflanzt.

Das regelmässige Zurückschneiden der Bäume trage nicht wesentlich zur Minderung des Risikos bei, teilten die SBB am Freitag mit. Zusammen mit der Stadtgärtnerei Freiburg suchten die SBB nach einer Lösung.

Insgesamt 58 Bäume können potenziell den Bahnverkehr beeinträchtigen. Sie werden in drei Etappen jeweils im Januar 2020, 2021 und 2022 durch neue Bäume mit niedrigerer Wuchshöhe ersetzt. Dabei handelt es sich um einheimische Arten wie Feldahorn, Hainbuchen oder Arven, wie die SBB in ihrer Mitteilung schreiben.

Die Bahnstrecke Freiburg-Bern ist mit 182 Zügen pro Tag eine der meistfrequentierten Strecken auf dem SBB-Netz und ein wichtiges Teilstück der Ost-West-Achse. Entsprechend gravierend sind die Auswirkungen eines Streckenunterbruchs.

Spürbar wurde dies beispielsweise Anfang Januar als der Sturm Burglind zwei Bäume fällte, die auf die Fahrleitung fielen. In der Folge mussten rund 30 Züge gestrichen werden und die Züge konnten während dreieinhalb Stunden nur eingleisig verkehren.

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