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Zwei britische Schlepper boten Flüchtlingen Flüge aus der französischen Region Calais nach Grossbritannien an. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/EMILIO MORENATTI

(sda-ats)

Ein französisches Gericht hat zwei Briten für das Schleusen von Flüchtlingen mit einem Privatflugzeug zu 30 Monaten Haft verurteilt. Demnach verlangten die beiden Schlepper für einen Flug von Frankreich nach England mehr als 11'000 Euro.

Das Urteil gab das Gericht in Boulogne am Freitag bekannt. Der Pilot und sein Komplize gehörten nach Angaben der Ermittler einem britischen Schlepperring an und wurden am Montag in Nordfrankreich gefasst.

Die Männer sind nach Angaben der Behörden seit Ende April fünf Mal von Flugplätzen in der Nähe von Calais nach England geflogen - und nahmen dabei jedes Mal bis zu vier Flüchtlinge mit.

"Es ist unvertretbar, aus dem Leid der Menschen Kapital schlagen zu wollen", sagte die zuständige Staatsanwältin, Raphaelle Wach, zur Nachrichtenagentur AFP. Es sei das erste Mal, dass das Gericht in Boulogne über einen solchen Fall verhandelt habe.

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SDA-ATS