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Zwei der drei Opfer hatten Schuss-, Stich- und Schnittverletzungen

Das Tötungsdelikt von Spreitenbach AG vom vergangenen Freitag ist noch nicht restlos geklärt. Vor allem steht noch nicht fest, wie sich der 77-jährige Mann selber umgebracht hat. (Archivbild)

Keystone/MELANIE DUCHENE

(sda-ats)

Zwei der drei Opfer des Tötungsdelikts vom vergangenen Freitag in Spreitenbach AG sind an Schuss- , Stich- oder Schnittverletzungen gestorben. Die Ursache für den Freitod des Täters ist noch nicht abschliessend geklärt.

In der Nacht auf vergangenen Freitag waren in einer Wohnung in Spreitenbach ein Ehepaar im Alter von 77 und 55 Jahren sowie der vierjährige Enkel der Ehefrau tot aufgefunden worden. Forensische Untersuchungen sowie Ermittlungen ergaben, dass der 77-jährige Schweizer seine 55-jährige Ehefrau und deren 4-jährigen Enkel getötet hatte.

Bei der verwendeten Schusswaffe handelt es sich nicht um eine Armeewaffe. Nebst der Schusswaffe konnte in der Wohnung des Ehepaars ein Küchenmesser sichergestellt werden, das als Tatmittel in Frage kommt.

Keine äusseren Verletzungen beim Täter

Die Obduktion habe gezeigt, dass das vierjährige Kind an den Folgen von Schuss-, Stich- und Schnittverletzungen gestorben sei, teilte die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die 55-jährige Grossmutter des Jungen ist an den Folgen von Schussverletzungen gestorben.

Die Ursache für den Tod des 77-jährigen Ehemannes ist noch nicht abschliessend geklärt. Äussere Verletzungen konnte das Institut für Rechtsmedizin keine feststellen. Als Todesursache steht derzeit ein "inneres Geschehen" im Vordergrund. Tatmotiv und Tathergang sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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