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Paris - Luxuszigarren auf Staatskosten oder Dienstreisen im teuren Privatjet wurden ihnen zum Verhängnis: Als Konsequenz aus einer Reihe von Affären haben zwei französische Staatssekretäre ihr Amt niedergelegt.
Der Elysée-Palast teilte am Sonntagabend in Paris mit, Präsident Sarkozy habe den Rücktritt der Staatssekretäre für die französischen Überseegebiete und für den Grossraum Paris, Alain Joyandet und Christian Blanc, angenommen.
Joyandet war unter anderem in die Kritik gekommen, weil er laut einem Medienbericht für eine Dienstreise nach Martinique einen Privatjet für 116'500 Euro charterte, obwohl auch ein Linienflug möglich gewesen wäre.
Laut einem weiteren Bericht der Wochenzeitung "Le Canard Enchaîné" liess er zudem mit Hilfe einer illegalen Baugenehmigung sein Haus in der Nähe von Saint-Tropez ausbauen. Blanc war bereits verwarnt worden, weil er sich Luxuszigarren für 12'000 Euro auf Staatskosten besorgen liess.
In Frankreich hatten in den vergangenen Monaten mehrere Kabinettsmitglieder durch ihren sorglosen Umgang mit Steuergeldern für Schlagzeilen gesorgt. Mehrere Kabinettsmitglieder kamen unter anderem in den Verdacht, ihre Dienstwohnungen nicht selbst zu nutzen, sondern Familienmitgliedern zu überlassen.
Die Affären von Kabinettsmitgliedern um die Verschwendung von Steuergeldern sind umso pikanter, als die Regierung Haushaltskürzungen in Höhe von 45 Milliarden Euro bis 2013 plant. Am vergangenen Mittwoch hatte Sarkozy deshalb angekündigt, seine Regierung im Oktober umzubilden.

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SDA-ATS