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Zwei junge Geparden-Weibchen haben am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Salzburg für grosse Aufregung gesorgt. Die beiden Raubkatzen waren in der Nacht aus ihrem Gehege im Zoo Salzburg ausgerissen. Die beiden Raubkatzen kehrten aber freiwillig in ihr Zuhause zurück.

Die Tür zum Gehege war laut Zoo aufgebrochen worden. Gegen 6.30 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf, wonach sich auf einer Wiese in Anif nahe Salzburg Geparden befänden. Die Polizei verständigte sofort den Tiergarten, der Pfleger zum Gepardengehege schickte, wo die offene Tür und das Fehlen der beiden weiblichen Jungtiere bemerkt wurde.

"Raha" und "Juvi" gehören einem Wurf mit drei Katzen aus dem Vorjahr an. Sie sind fast ausgewachsen, halten aber noch engen Kontakt zur Mutter. Das hat auch zum glimpflichen Ausgang ihres "Ausfluges" beigetragen.

Die Pfleger entdeckten die beiden Geparden kurz darauf auf der Wiese. Die Tiere sind den täglichen Umgang mit Menschen gewöhnt und verhielten sich recht ruhig. Auch die Polizei war mit rund zehn Streifen im Einsatz.

Das Muttertier, das ebenfalls das Gehege, nicht aber den Tiergarten verlassen hatte, rief nach den beiden Ausreissern. Diese folgten den Rufen denn auch und marschierten in Begleitung der Pfleger wieder Richtung Zoo. Damit sie wieder rasch ins Areal gelangen konnten, schnitt ein Schlosser ein Eisengitter der Zoomauer auf. Gegen 8.30 Uhr waren "Raha" und "Juvi" schliesslich wieder daheim in ihrem Gehege.

Laut Zoo-Tierarzt Jochen Lengger sind Geparden die harmlosesten Raubkatzen und von ihrem Körperbau nicht für die Jagd auf grosse Beutetiere geeignet. Eine Gefahr für Menschen habe zu keiner Zeit bestanden - Menschen passten nicht in das Beuteschema von Geparden.

SDA-ATS