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Im Visier der beiden mutmasslichen iranischen Spione standen jüdische und israelische Gemeindezentren. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP CHABAD.ORG/Tina Fineberg

(sda-ats)

Die US-Behörden haben zwei mutmassliche iranische Agenten wegen verdeckter Spionage in den Vereinigten Staaten angeklagt. Im vergangenen Jahr hätten sie mehrere israelische und jüdische Gemeindezentren beobachtet, ging aus der Eingabe vor Gericht in Washington hervor.

Die meisten ihrer gesammelten Informationen hätten sich auf die Widerstandsgruppe Volksmudschaheddin (MEK) konzentriert. Die Gruppe ist im Iran verboten, in den USA galt sie bis 2012 als Terrororganisation.

Die Anklage kommt zu einer Zeit, in der die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verstärkt Druck auf die Islamische Republik ausübt. Zuletzt sind Sanktionen erneut in Kraft getreten, die Teheran erschweren sollen, mutmasslich Terrorismus und sein Waffenprogramm in den Konflikten im Jemen und in Syrien zu finanzieren.

Den Angeklagten wird unter anderem vorgeworfen, über Angehörige der MEK Informationen gesammelt zu haben und diese nach Teheran weitergeleitet zu haben. Von einzelnen Personen sollen auch Fotos gemacht worden sein, während sie an Veranstaltungen der Volksmudschaheddin teilnahmen.

Die Bürgerrechtsorganisation Anti-Defamation League lobte das FBI für sein Vorgehen gegen die Verdächtigen. Iran habe eine lange Geschichte, wenn es um die Verwicklung in oder die Unterstützung von Terrorangriffen auf jüdische und israelische Einrichtungen gehe.

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