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Eine Lawine hat am Mont-Blanc-Massiv in den französischen Alpen zwei italienische Bergsteigerinnen in den Tod gerissen. Auf 4200 Metern Höhe habe sich an einem Gipfel in der Nacht zum Dienstag eine Lawine gelöst und mindestens sieben Bergsteiger mitgerissen.

Mindestens drei Bergsteiger seien unter den Schneemassen begraben worden, teilte die Polizei mit. Die beiden 37 und 41 Jahre alten Italienerinnen konnten nur noch tot geborgen werden, ein Bergführer überlebte schwer verletzt. Ein vierter Bergsteiger wird noch vermisst.

Die Suche am Unglücksort laufe noch, erklärte die Polizei. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, denn die Polizei befürchtete weitere Lawinen-Abgänge.

Zu der Gruppe zählten vier Italiener und ein griechischer Führer. Drei der Bergsteiger wurden in eine Felsspalte gerissen. Zum Zeitpunkt des Unglücks hatten bis zu 40 Menschen den Aufstieg unternommen.

Am Mont-Blanc-Massiv sind jedes Jahr im Sommer rund 20'000 Bergsteiger unterwegs. Der Gipfel des Mont Blanc ist mit 4807 Metern der höchste Berg der Alpen.

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SDA-ATS