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Zwei Jugendliche haben in der Nacht auf Pfingstsamstag in der Region Luzern mehrere Briefkästen gesprengt. Die Bomben hat ein dritter Jugendlicher gebastelt. Die Polizei geht davon aus, dass die Briefkästen nicht bewusst ausgewählt wurden.

Die Motiv der Taten sei noch unklar, sagte Kurt Graf, Kommunikationschef der Luzerner Kantonspolizei, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vermutlich hätten die jungen Männer aber nicht bestimmte Personen treffen wollen. "Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Briefkästen bewusst ausgewählt wurden."

Zerstört wurden Briefkästen in den Luzerner Vorortsgemeinden Kriens, Horw und Rothenburg. Alle Explosionen fanden innert kurzer Zeit statt; in der Nacht auf Samstag zwischen 3.40 Uhr und 4.40 Uhr.

Die zwei Jugendlichen, welche die Briefkästen gesprengt haben, sind 16 und 19 Jahre alt und Schweizer Staatsbürger. Sie konnten von der Polizei festgenommen werden. Der dritte Jugendliche, der den Sprengstoff aus diversen Chemikalien hergestellt hat, befindet sich noch im Ausland. Er ist 16 Jahre alt und ebenfalls Schweizer.

Im Haus des Bombenbastlers, das sich in Eschenbach LU befindet, fand die Polizei weiteren Sprengstoff sowie diverse Chemikalien. Zur Sicherstellung des gefährlichen Materials waren Spezialisten der Stadtpolizei Zürich im Einsatz. Sie vernichteten dieses in einer nahe gelegenen Kiesgrube. Mehrere Sprengungen waren nötig.

Die Gegend um das Haus in Eschenbach war den ganzen Samstag grossräumig abgesperrt. Niemand wurde verletzt. Die Sicherstellung des Materials und die kontrollierten Sprengungen verliefen ohne Zwischenfälle.

SDA-ATS