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In Berlin sind zwei Kinder beim Spielen unter einem tonnenschweren Findling begraben und lebensgefährlich verletzt worden. Die beiden etwa zehnjährigen Mädchen erlitten schwerste Kopfverletzungen, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Freitag sagte. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

Die Kinder waren am Freitagvormittag mit ihrer Schulklasse auf einem Ausflug, als der Unfall in einer öffentlichen Parkanlage in Johannisthal passierte. Der etwa eine Tonne schwere Findling hatte sich laut Feuerwehr aus bislang ungeklärten Gründen in Bewegung gesetzt und die beiden Kinder teilweise unter sich begraben.

Der Lehrerin gelang es noch vor Eintreffen der Rettungskräfte gemeinsam mit Passanten, den Stein anzuheben und die Kinder hervorzuziehen. Eines der Mädchen wurde mit schweren Schädelverletzungen mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Das andere Kind brachte eine Ambulanz ebenfalls in ein Spital.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 30 Kräften im Einsatz. Die Mitschüler standen unter Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Lehrerin kam ebenfalls mit einem Schock ins Spital, wie der Feuerwehr-Sprecher sagte.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen ein. Es werde geprüft, ob die Verantwortlichen der Parkanlage möglicherweise gegen Pflichten verstossen haben, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Granitblock liegt zusammen mit anderen Findlingen in einem sandigen Areal an einem leicht abschüssigen Hang. Der Landschaftspark befindet sich auf dem Gebiet des ehemaligen Flugfeldes Johannisthal.

SDA-ATS