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Polizisten untersuchen das in Linden BE verunfallte Transportfahrzeug der Armee, nachdem dieses wieder aufgerichtet worden ist.

Keystone/Peter Schneider

(sda-ats)

In Linden BE ist am Montagmorgen ein Militärfahrzeug mit 19 Armeeangehörigen verunfallt. Zwei Männer wurden schwer, vier mittelschwer und die übrigen 13 leicht verletzt. Noch unklar ist, weshalb das Fahrzeug von der Strasse abkam und sich überschlug.

Der Zug mit 2 Unteroffizieren und 17 Rekruten war um 7.30 Uhr von der Kaserne im Jassbach losgefahren, um in Thun eine Schiessausbildung zu absolvieren, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Auf Gemeindegebiet von Linden BE kam das Fahrzeug von der Strasse ab und überschlug sich. Dabei wurde ein Armeeangehöriger schwer am Kopf verletzt. Er wurde per Helikopter ins Spital geflogen. Ein zweiter Mann wurde mit Verdacht auf Rückenverletzungen hospitalisiert. Vier weitere Personen wurden mittelschwer verletzt, und die übrigen 13 Fahrzeuginsassen kamen mit leichten Verletzungen davon.

Bilder von Leserreportern auf Onlineportalen zeigen das Transportfahrzeug nach dem Unfall auf der Seite liegend auf einer Wiese neben der Strasse. Inzwischen wurde das Fahrzeug für die Untersuchung aufgerichtet, wie Bilder der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigen. Vor Ort hat der militärische Untersuchungsrichter seine Arbeit aufgenommen.

Die Armeeangehörigen sind in der Kaserne Jassbach stationiert, wo sie am 25. Juni die Rekrutenschule als Funkaufklärer begonnen haben. Am Steuer des Unfallfahrzeuges sass ein ausgebildeter Fahrer, der kurz vor Abschluss seiner RS-Zeit stehe, wie VBS-Sprecher Daniel Reist auf Anfrage präzisierte.

Die betroffene Truppe werde vor Ort betreut, heisst es in der VBS-Mitteilung weiter. Die Strasse blieb bis am Montagmittag gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

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