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Ort der Verwüstung: Ein Sturm hat in Österreich ein Festzelt eingerissen - zwei Menschen kamen ums Leben.

KEYSTONE/EPA PRESSEFOTO SCHARINGER/DANIEL SCHARINGER

(sda-ats)

Ein heftiger Sturm hat in Oberösterreich ein Festzelt mit 650 feiernden Gästen umgerissen und eine Tragödie ausgelöst. Zwei Menschen kamen in der Nacht zu Samstag ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Etwa 100 Menschen seien verletzt worden, zehn von ihnen schwer.

Das Unglück passierte beim Auftakt eines alljährlichen Sommerfestes der Freiwilligen Feuerwehr in St. Johann am Walde rund 70 Kilometer südlich von Passau.

Die Unglücksstelle war am Morgen ein Ort der Verwüstung. Biertische und Bänke lagen umgestürzt am Boden. Darauf waren die Pfosten und Rohre der Zeltkonstruktion gekracht. Zerrissene Zeltplanen lagen dazwischen. Holzteile- und Metallstangen ragten in die Luft.

Die Menschen seien in Panik davon gerannt und hätten versucht, sich zwischen parkenden Autos in Sicherheit zu bringen, berichtete die lokale "Bezirksrundschau". Blutüberströmte Menschen seien nach Angaben von Anwesenden umhergeirrt. Das Festgelände liegt in einem Waldgebiet, es sei selbst für die Feuerwehr schwer zugänglich.

Die Verletzten seien "durch die umherfliegenden Gegenstände, unter anderem durch Gerüstbauteile des Zeltes" getroffen worden, so die Polizei. Ein Opfer wurde als 28-jähriger Einheimischer identifiziert. Das Frauscherecker Zeltfest findet seit 1979 statt und lockt jedes Jahr mit Musik und "Bierzeltgaudi" hunderte Besucher an.

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SDA-ATS