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Lugano/Chur - Die Unterstützung für das Expo-Projekt Gottardo 2020 schwindet. Der Bündner Regierungsrat Stefan Engler vermisst ein griffiges Ausstellungskonzept. Diese Kritik hält Projektleiter Marco Solari für inakzeptabel. Er attackierte Engler via Radio scharf.
Englers Kritik sei inakzeptabel, sagte Solari am Freitag im Radio der italienischsprachigen Schweiz, Rete 1. Er warf dem Bündner Magistraten indirekt vor, das Projekt, in das auch der Kanton Graubünden verwickelt ist, nicht zu kennen.
Solari ärgerte sich über Aussagen von Engler in der Tageszeitung "Südostschweiz" vom Freitag. Dort äusserte sich der Vorsteher des Bündner Bau-, Verkehrs- und Forstdepartementes skeptisch zur Idee, die Eröffnung der NEAT mit einer Landesausstellung zu feiern:
"Was die Menschen in der Gotthard-Region brauchen, ist nicht in erster Linie eine 'Eintagsfliege', sondern langlebige Investitionen, die nachhaltig die Perspektive verbessern."
Und weiter im Text: "Schwärmereien für eine Landesausstellung zum Preis von Hunderten von Millionen Franken sind das eine, die günstigen Voraussetzungen für die Realisierung zu schaffen, das andere", sagte Engler.
Damit brachte er Solari auf die Palme. Gottardo 2020 sei nicht mit der Expo02 zu vergleichen, entgegnete der Präsident von TicinoTurismo und des Filmfestivals von Locarno.
Das Projekt bestehe vielmehr aus zahlreichen Mosaiksteinen, von denen jeder selbst finanziert werden müsse. Aufgrund des modularen Charakters sei das finanzielle Risiko gering.
Ob Gottardo 2020 realisierbar ist, wird derzeit abgeklärt. Bis im Oktober soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen, welche die Kantone Tessin, Graubünden, Uri und Wallis im Frühling für 200'000 Franken in Auftrag gegeben hatten.
Engler trat bewusst auf EuphoriebremseEngler wollte mit seinen Aussagen auf die Euphoriebremse treten, wie er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Denn seit Monaten trete man an Ort und Stelle. Auch in der Bevölkerung vermisst der CVP-Politiker "das nötige Feuer".

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SDA-ATS