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Behindertensport - Das Swiss Paralympics-Team schlägt am letzten Tag der Leichtathletik-WM der Behindertensportler in Lyon nochmals zu. Marcel Hug und Manuela Schär gewinnen im Marathon die Goldmedaille.
Bereits im ersten Aufstieg distanzierte Hug gemeinsam mit dem Polen Tomasz Hamerlak das Feld. Sein Fluchtgefährte vermochte indes das vom Schweizer angeschlagene Tempo nicht mitzugehen. Der 27-Jährige baute seinen Vorsprung auf den nachfolgenden Runden aus, während sich die Konkurrenz bereits auf den zweiten Rang konzentrierte.
War mit Hug bei den Männern zu rechnen gewesen, war die Siegerin im Marathonrennen der Frauen eine Überraschung. Schär hatte mit drei Silbermedaillen an dieser WM zwar bewiesen, dass ihr der Umstieg von den schnellen Disziplinen definitiv gelungen war, doch über die 42 Kilometer galt die 28-Jährige nicht als Topfavoritin.
Die Luzernerin setzte sich mit Edith Wolf-Hunkeler in einer Vierergruppe im ersten Anstieg von Feld ab. Je näher sich die Gruppe schliesslich dem Ziel näherte, desto grösser wurde die Chance der ehemaligen Sprinterin Manuela Schär, die bereits am Samstag über 400 Meter überzeugt und Silber gewonnen hatte. Am Ende gewann sie sich wenige Zentimeter vor der Japanerin Wakako Tsuchida nach drei zweiten Plätzen endlich den ersehnten Titel. Wolf-Hunkeler fuhr immerhin noch den dritten Rang.
Somit ging in Lyon für das Schweizer Team mit 14 Medaillen (6 x Gold, 5 x Silber, 3 x Bronze) eine äusserst erfolgreiche WM zu Ende - vor den Wettkämpfen waren acht bis zehn Medaillen gefordert worden.

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SDA-ATS