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Die Schweizer Sprintstaffel mit Elena Roos, Florian Howald, Martin Hubmann und Sabine Hauswirth sichert sich an den Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Tartu die Bronzemedaille.

Nach der Hälfte des Rennens in Estland befanden sich die Schweizer auf Gold-Kurs. Roos und Howald übergaben jeweils in Führung liegend. Martin Hubmann fiel in der Folge nach einer falschen Routenwahl zwar etwas zurück, doch er holte wieder auf und lag nach dem 13. von 15 Posten lediglich fünf Sekunden hinter dem Schweden Jonas Leanderssson, der mit einer starken Leistung die Basis zum Sieg der Skandinavier legte.

Dann verlor Martin Hubmann aber komplett die Orientierung. "Ich stand schon lange nicht mehr so im Schilf", sagte er. Am Ende übergab er als Fünfter mit einem Rückstand von 111 Sekunden auf die Schweden. Hauswirth behielt danach aber die Nerven und sicherte der Schweiz die dritte Medaille nach Gold 2014 und Silber 2016 im zum vierten Mal an einer WM durchgeführten Mixed-Wettbewerb.

"Heute war ich für alles bereit", so Hauswirth, die den Fehler von Hubmann quasi live hatte mitverfolgen können. Am Ende betrug der Rückstand auf Schweden "nur" noch 54 Sekunden, die Dänin Maja Alm kam 25 Sekunden vor der Schweizerin ins Ziel.

SDA-ATS