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Wieder wird radioaktiver Atommüll mit einem Spezialschiff auf dem Neckar transportiert, begleitet von Polizeibooten.

KEYSTONE/DPA/UWE ANSPACH

(sda-ats)

Über zwei Monate nach dem ersten Atommülltransport auf dem Neckar sind auf dem Nebenfluss des Rheins zum zweiten Mal Castorbehälter mit Schiffen transportiert worden. Begleitet von Protesten sollten die abgebrannten Brennelemente in ein Zwischenlager kommen.

Im baden-württembergischen Obrigheim startete am Mittwochmorgen der Schubverband mit abgebrannten Brennelementen in Richtung des Zwischenlagers Neckarwestheim. Bis zum Nachmittag verlief der Transport laut Polizei "völlig problemlos".

Atomkraftgegner protestierten aber gegen die Fahrt. In Lauffen gab es am Nachmittag Mahnwachen und Demonstrationen, wie das Aktionsbündnis Neckar Castorfrei im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) forderte ein umfassendes Verbot der Transporte. Diese unterliefen den beschlossenen Atomausstieg und verdeutlichten, dass es kein sicheres Konzept für den Umgang mit Atommüll gebe.

Der erste Castortransport auf dem Neckar Ende Juni war von Protesten begleitet worden. Aktivisten, die sich damals von einer Brücke abseilten, hielten den Transport rund eine Stunde lang auf. Die Gemeinde Neckarwestheim wehrt sich bereits seit Monaten vor Gericht gegen die Transporte, bisher erfolglos.

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SDA-ATS