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Im Goms ist ein zweiter männlicher Wolf nachgewiesen worden. Dies haben Laboruntersuchungen der Universität Lausanne ergeben, wie die Walliser Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. M38 stammt aus dem Calanda-Rudel, das sich seit letztem Jahr im Kanton Graubünden aufhält.

Neben dem männlichen Wolf M35 sei M38 genetisch nachgewiesen worden, heisst es in der Mitteilung. Wie die Walliser Staatskanzlei schreibt, hatte am 4. Juni ein Wolf beim Bahnhof Biel eine Rehgeiss gerissen. Die vom Wildhüter eingereichten Speichelproben, welche auf dem gerissenen Tier entnommen wurden, wurden dem biologischen Labor der Universität Lausanne zur Untersuchung zugestellt.

Diese Resultate liegen seit Montagabend vor. Das Tier wurde als M38 identifiziert. Dieser männliche Wolf stammt laut der Walliser Staatskanzlei aus dem Calanda Rudel, welches sich seit letztem Jahr im Kanton Graubünden aufhält.

M38 war am 21. März in Haldenstein, am 13. April in Untervaz und am 23. April in Disentis mittels DNA-Analysen durch das selbe Universitätslabor bereits genetisch nachgewiesen worden.

Eine weitere Speichelprobe von einem Hirschkalb-Riss in Geschinen/Wiler vom 3. Mai konnte laut Walliser Behörden zwischenzeitlich ebenfalls individuell zugeordnet werden. Diese stammte vom bereits bekannten Wolf M35.

Zunächst von einem Wolf ausgegangen

Es stehe damit fest, dass sich im Goms zumindest zwei männliche Wölfe aufgehalten hätten und vermutlich immer noch aufhielten, schreiben die Walliser Behörden. Die bisher einzige Sichtbeobachtung von zwei Wölfen stamme von einem Jäger am 4. Juni 2013.

Die Dienststelle für Landwirtschaft des Wallis werde die Alpbewirtschafter unverzüglich über die neue Lage informieren.

Die Walliser Behörden waren zunächst von der Präsenz eines einzigen Wolfes ausgegangen, der im letzten Monat 28 Schafe gerissen haben soll. Sie wollten das Tier abschiessen, was ihnen letzte Woche vom Bundesamt für Umwelt (BUWAL) aber untersagt wurde.

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SDA-ATS