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Der Sitz der US-Botschaft in Ankara. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/BURHAN OZBILICI

(sda-ats)

Nach der Schliessung der US-Botschaft in Ankara wegen einer nicht spezifizierten Sicherheitsbedrohung sind in der türkischen Hauptstadt bei einer Anti-Terror-Razzia zwölf Verdächtige festgenommen worden.

Die Polizei verdächtige die Festgenommenen, zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gehören, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Es handle sich um Ausländer, die Mitglieder für die IS-Miliz rekrutiert hätten. Insgesamt wurden laut Anadolu 20 Haftbefehle gegen IS-Verdächtige ausgestellt.

Zuvor hatte die US-Botschaft mitgeteilt, dass sie am Montag wegen einer "Sicherheitsbedrohung" geschlossen bleiben werde. Das Gouverneursamt teilte mit, dass zusätzliche Sicherheitsmassnahmen zum Schutz der Botschaft getroffen worden seien, nachdem US-Quellen den türkischen Geheimdienst über mögliche Anschlagspläne informiert hätten.

Die US-Botschaft befindet sich mitten im Stadtzentrum neben dem Parlament. Auf ihrer Website rief die diplomatische Vertretung US-Bürger auf, grosse Menschenmengen zu meiden und sich unauffällig zu verhalten. Die Botschaft war 2013 Ziel eines Angriffs einer linksextremen Gruppe, bei dem ein türkischer Wachmann getötet wurde. Die Türkei ist seit 2015 wiederholt von Anschlägen der IS-Miliz erschüttert worden.

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SDA-ATS