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In Zypern lösen die Auflagen für das Rettungspaket schwere Vorwürfe an die Adresse Deutschlands aus. Der zyprische Finanzstaatssekretär Christos Patsalides beschrieb die Geldgeber am Freitag als "Besatzungsmächte", die sich nicht um Menschenrechte kümmerten.

Insbesondere die deutsche Bundesregierung und den Internationalen Währungsfonds (IWF) machte er dafür verantwortlich, dass dem Land unzumutbare Lasten aufgebürdet würden.

"Sie schossen mit Atombomben auf Tauben", sagte Patsalides, der an den Verhandlungen mit IWF und EU beteiligt war. Er äusserte sich im Rahmen einer juristischen Untersuchung, die den wirtschaftlichen Zusammenbruch des kleinen Euro-Staates unter die Lupe nehmen soll.

Im Gegenzug für das zehn Milliarden Euro schwere Hilfspaket von Europäischer Union (EU) und IWF muss das durch seinen überdimensionierten Finanzsektor in Schieflage gebrachte Zypern einen harten Sparkurs fahren. Zudem müssen viele Kontoinhaber einen beträchtlichen Teil ihrer Guthaben in den Wind schreiben.

Patsalides bezeichnete seine Verhandlungspartner als "unnachgiebige" Technokraten. "Sie haben ein Wirtschaftssystem zerstört, das funktionierte", kritisierte er. "Ja, wir haben unsere Fehler, aber das Ausmass der Bestrafung ist weit grösser als das Problem."

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SDA-ATS