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MÜNCHEN/DRESDEN (awp international) - Nach dem Hochwasser in Sachsen hat der Versicherungskonzern Allianz bereits Millionenschäden bei Kunden in der Region beglichen. Bis zum Dienstag gingen bei dem Unternehmen rund 7500 Schadensmeldungen aus Sachsen ein, wie eine Allianz- Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa sagte. Ein Drittel davon sei von den Agenturen vor Ort bereits erledigt worden. Da täglich noch rund 500 neue Meldungen hereinkämen, lasse sich das ganze Ausmass der Schäden noch immer nicht konkret beziffern.
Die Allianz gilt in den neuen Ländern mit Abstand als Marktführerin bei Hausrat- und Gebäudeversicherungen. Nach der Wende hatte der europäische Marktführer die frühere Deutsche Versicherungs- AG aus der DDR übernommen. Mit 2,75 Millionen Verträgen für Hausrat- beziehungsweise Haushaltversicherungen in Ostdeutschland kommt die Allianz nach Branchenerhebungen auf einen Marktanteil von etwa einem Drittel. Bei der Gebäudeversicherung liegt der Marktanteil mit mehr als 700.000 Verträgen bei etwa 50 Prozent.
Das Hochwasser hatte am Wochenende vom 7. und 8. August und an den folgenden Tagen für massive Überschwemmungen in mehreren Regionen Sachsens gesorgt, später kam es zu weiteren heftigen Regenfällen, so dass beispielsweise in der Sächsischen Schweiz erneut Katastrophenalarm ausgelöst werden musste.
Sachsens Innenministerium schätzte die Schäden durch das Hochwasser vor einigen Tagen auf rund 800 Millionen Euro. Für die Allianz sind mehr als 100 Mitarbeiter in der Region unterwegs, um Schäden aufzunehmen und zu regulieren. Das Hochwasser hatte auch Polen und Tschechien getroffen, zur Höhe der dort entstandenen Schäden konnte die Allianz bisher aber noch keine Angaben machen./csc/DP/tw

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