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MÜNCHEN (awp international) - Europas grösster Versicherungskonzern Allianz baut seinen Anteil am norwegischen Gasleitungsnetz aus. Die Münchener kaufen dem Ölkonzern Total 6,4 Prozent an dem Netzbetreiber Gassled ab. Der Gesamtwert der Transaktion liege bei 4,64 Milliarden norwegischen Kronen (rund 580 Mio Euro), teilte die Allianz am Mittwoch in München mit. Investitionen in Infrastrukturobjekte seien vor allem deswegen interessant, da sie langfristig attraktive und gut kalkulierbare Erträge abwerfen und zudem ein Schutz vor Inflation seien, sagte Allianz-Vorstandsmitglied Paul Achleitner. Die Allianz hatte bereits am Montag bekanntgegeben, dass sie zusammen mit zwei anderen Investoren für zirka 2,2 Milliarden Euro 24,1 Prozent an Gassled übernehmen.
Die Allianz ist derzeit wie die meisten Konkurrenten auf der Suche nach ertragreichen und sicheren Anlagen, um auf Dauer die Erträge für ihre Produkte wie Lebensversicherungen zu erwirtschaften. Da die Zinsen für als sicher geltende Staatsanleihen seit Jahren am Boden sind, haben die Versicherer derzeit Probleme, hohe Renditen zu erwirtschaften. Aus diesem Grund sinkt seit Jahren zum Beispiel der Garantiezins für die in Deutschland sehr beliebten Lebensversicherungen. Dies wird für die Versicherungskonzerne wiederum zu einem Problem beim Vertrieb dieser Produkte.
Die Allianz investiert derzeit zunehmend in andere Anlageklassen als Aktien oder Anleihen. Neben Immobilien sind dabei Infrastrukturanlagen ein wichtiger Baustein. Dabei werden alle Investitionen in Sachanlagen - ausser Immobilien - bei der Tochter Allianz Capital Partners (ACP) gebündelt, die in dieser Form seit rund zwei Jahren besteht. Zuvor war die ACP vor allem als Finanzinvestor mit stark kreditfinanzierten Übernahmen aktiv - da dies aber gerade in der Finanzkrise immer wieder zu starken Schwankungen bei den Ergebnissen geführt hat, wurde die Sparte umgebaut. Zudem passte die Ausrichtung eines Finanzinvestors nicht zum Geschäftsmodell des eher traditionell ausgerichteten Versicherers./zb/ksb/wiz

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