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MÜNCHEN (awp international) - Europas grösster Versicherer Allianz investiert kräftig in seinen chinesischen Partner China Pacific (CPIC). Für 855 Millionen US-Dollar wollen die Münchener ihren Anteil an dem Versicherer aus Asien auf 2,8 Prozent ausbauen. Zusammen mit den 150 Millionen Dollar, die die Allianz bereits Ende 2009 bei den Chinesen eingebracht hatte, summieren sich die Investitionen damit bereits auf gut eine Milliarde Dollar. "Wir wollen unsere strategische Partnerschaft mit diesem erfolgreichen Unternehmen weiter ausbauen", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann laut Mitteilung am Wochenende.
Die Allianz-Aktie gab sich von den Nachrichten weitgehend unbeeindruckt. Nach anderthalb Handelsstunden lag sie mit 0,02 Prozent im Plus bei 90,85 Euro, gehörte damit jedoch zu den stärkeren Werten im Dax .
Die Allianz hatte sich im Dezember 2009 an China Pacific beteiligt. Ebenso wie mit ihrer Beteiligung an der chinesischen Grossbank ICBC verband sich damit die Hoffnung auf Geschäftschancen in China. Erst im Dezember hatte sich Allianz-Vorstand Werner Zedelius, damals zuständig für die Wachstumsmärkte, von Hindernissen bei der Expansion berichtet. "Der Markt hat sich spät geöffnet, und ausländische Unternehmen haben immer noch keinen unbeschränkten und gleichberechtigten Zugang", sagte Zedelius. Zugleich sei der Wettbewerb intensiv, es gebe schnelle Entwicklungen bei Produkten und Preisen.
Während die Deutschen im Vertrieb bereits mit ICBC zusammenarbeiten, hatte Zedelius zudem eine Kooperation mit China Pacific als wünschenswert dargestellt. Besonders im Fondsgeschäft gebe es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Derzeit arbeitet die Allianz bei Investmentfonds bereits mit Guotai Junan Securities zusammen./stw/zb/tw

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