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Zug (awp) - Das Immobilienunternehmen Allreal Holding AG hat im Geschäftsjahr 2010 das höchste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Neben den gesteigerten Mieterträgen hätten insbesondere die zyklisch anfallenden Gewinne aus abgeschlossenen Projekten im Bereich Generalunternehmung zu diesem Resultat beigetragen, heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag.
Der Gesamtumsatz wurde um knapp 21% auf 674,2 Mio CHF gesteigert. Der EBIT exklusive Neubewertungen (NB) stieg um knapp 20% auf 171,5 Mio CHF. Das Unternehmensergebnis exkl. NB legte um 27,7% auf 106,1 Mio CHF zu.
Auch die Aktionäre sollen von dem Ergebnis profitieren. Die Gesellschaft will eine um 10% erhöhte Dividende von 5,50 CHF je Aktie ausschütten und die per 1. Januar 2011 in Kraft getretene Unternehmenssteuerreform nutzen. Damit wird der ausgeschüttete Betrag ohne Abzug der Verrechnungssteuer und für private Akionäre steuerfrei ausbezahlt.
Die Mieterträge stiegen im Berichtsjahr um 4,7% auf 139,1 Mio CHF. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT inklusive NB kletterte um 23,7% auf 185,0 Mio CHF und der Reingewinn lag nach Höherbewertungen von 100,2 Mio CHF um 31,4% höher bei 116,4 Mio CHF.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Allreal die Markterwartungen bis auf den Mietertrag übertroffen. Von AWP befragte Analysten haben einen Mietertrag von 140,8 Mio CHF geschätzt. Der EBIT vor NB wurde bei 162,9 Mio CHF gesehen und der Reingewinn vor NB auf 98,0 Mio CHF geschätzt.
Der gesamte Portfolio von Allreal hatte per Ende 2010 einen Wert von rund 2,62 (31.12.09: 2,52) Mrd CHF. Es setzt sich zusammen aus den Renditeliegenschaften im Wert von 2,37 Mrd CHF und den Anlageliegenschaften im Bau, die bei 246 Mio CHF liegen. Das weiter optimierte Portfolio umfasste zum Stichtag 65 (70) Renditeliegenschaften, dass sich aus 46 (47) Geschäfts- und 19 (23) Wohnliegenschaften zusammensetzt.
Der Eigenkapitalanteil erhöhte sich durch die 2010 durchgeführte Kapitalerhöhung auf 48,7 (41,5)%, die Eigenkapitalrendite ohne NB lag bei 7,9 (6,7)%. Die Leerstandsquote belief sich auf 4,8 (3,7)%, die Nettorendite der Liegenschaften lag bei 5,1 (5,2)%. Die Finanzierung sei weiterhin solide, der Durchschnittszins zum Stichtag auf dem zu verinsenden Fremdkapital lag bei 2,59% bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 46 Monaten.
Der Investitionsspielraum sei dank der Kapitalerhöhung und der soliden Refinanzierung beträchtlich und erlaube die Finanzierung bereits in Angriff genommener oder geplanter Eigenprojekte sowie die Fortführung des eingeschlagenen Wachstumskurses, so Allreal.
Im Geschäftsfeld Generalunternehmung kletterte das abgewickelte Projektvolumen um 19,5% auf 587,0 Mio CHF. Da die Kosten nahezu stabil blieben, wurde das Betriebsergebnis um fast 78% auf 59,2 Mio CHF gesteigert. Da der Arbeitsvorrat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals um 300 Mio CHF auf 2,0 Mrd CHF erhöht hat, sei die volle Auslastung nun deutlich über zwei Jahre gesichert.
Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet Allreal trotz der geringeren Anzahl an Projektabschlüssen mit einem nur leicht tieferen Ergebnis als 2010. Der Verwaltungsrat und die Gruppenleitung erwarten weiterhin eine freundlichen Entwicklung und fortgesetztes Wachstum.
dm/rt

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