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(Meldung durchgehend erweitert)
Sitten VS (awp/sda) - Das Bundesamt für Energie (BFE) hat den Bau der Hochspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis VS im Freien bewilligt. Das Projekt hatte im Vorfeld starke Opposition ausgelöst. Die Gegner forderten, dass die Leitung in den Boden verlegt wird.
In einem am Donnerstag publizierten Communiqué schreibt das BFE, dass es "weder die Erdverlegung der gesamten Leitung noch eine teilweise Verlegung in den Boden als gerechtfertigt" erachte. Die Projektantin Alpiq Netz AG hätte die technischen Möglichkeiten einer Erdverlegung der Leitung geprüft und verschiedene Offerten eingeholt.
Diese Abklärungen hätten ergeben, dass die Kosten für die Erdverlegung mindestens elf Mal höher liegen als die Kosten einer Freileitung, heisst es weiter. Ein Gutachten, das seitens des BFE in Auftrag gegeben worden war, hätte die Resultate bestätigt.
Das ebenfalls konsultierte Bundesamt für Umwelt teilt laut Communiqué die Beurteilung des BFE. Die Gegner des Projekts haben nun 30 Tage Zeit, um beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einzureichen.
Heutzutage ist das Wallis ab Chamoson nur in Richtung Westen (Chamoson-Genf) an das nationale und internationale 380-Kilovolt-Netz angeschlossen. Mit einer neuen Leitung von Chamoson nach Mörel und Ulrichen soll die Anbindung nach Osten erfolgen.
Dadurch kann eine seit langem bestehende Lücke im Hochspannungsnetz geschlossen werden. Zusätzlich ermöglichen die neuen Leitungen den Abtransport des in den Walliser Kraftwerken Nant de Drance und Cleuson-Dixence produzierten Stroms.
Das umstrittene Teilstück zwischen Chamoson und Chippis ist 28 Kilometer lang und hat eine Übertragungsleistung von insgesamt 4'000 Megawatt.
Erst Ende April hatte das BFE den Bernischen Kraftwerken (BKW) grünes Licht für den Bau einer Hochspannungsleitung zwischen Wattenwil und Mühleberg im Berner Mittelland gegeben - ebenfalls als Freileitung.
Lediglich ein 3,3 Kilometer langer Kabelabschnitt in der landschaftlich geschützten Gegend von Rümligen muss in die Erde verlegt werden. Auch hier hatten sich Umweltschützer für eine Erdverlegung stark gemacht.
ch

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