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Hergiswil (awp) - Die Schindler-Tochter Also hat im Geschäftsjahr 2009 schwarze Zahlen geschrieben und die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Allerdings lastete eine Abschreibung auf der Erfolgsrechnung. Den tieferen Umsatz führt das Unternehmen auf das schwache Marktumfeld und eine selektive Verkaufspolitik zurück. Der Ausblick fällt zuversichtlich aus und die Aktionäre sollen für das Berichtsjahr wieder eine Dividende erhalten.
Die im IT-Grosshandels- und Logistikdienstleistungsgeschäft tätige Gesellschaft weist gemäss Mitteilung vom Montag einen Konzerngewinn von 15,0 Mio CHF aus, nachdem der Reinverlust im Vorjahr bei 11,2 Mio CHF gelegen hatte. Hauptursache für die roten Zahlen im Vorjahr waren Schliessungskosten für Tochtergesellschaften in Schweden und Polen, die das Ergebnis belastetet hatten.
Der EBIT sank um 28% auf 40,0 (VJ 55,8) Mio CHF. Im Berichtsjahr schlug eine Sonderabschreibung des GNT-Markennamens mit 14,6 Mio CHF vor Steuern zu Buche. Das Unternehmen hatte Ende 2009 beschlossen, den Namen aufzugeben. Ohne die Abschreibung hätte der EBIT trotz niedrigerem Umsatz nur knapp unter dem Vorjahreswert gelegen.
Der Umsatz reduzierte sich in den weitergeführten Bereichen um 9% auf 4'409,9 (4'851,3) Mio CHF. In Lokalwährungen resultierte ein Rückgang um 5%.
Damit hat die vom Lift- und Rolltreppenbauer Schindler zu rund zwei Dritteln beherrschte Also die Erwartungen der Bank Vontobel übertroffen. Die Analysten hatten mit einem Umsatz von 4'017 Mio CHF, einem EBIT von 35,8 Mio CHF sowie einem Reingewinn von 12,0 Mio CHF gerechnet.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividende von 0,70 CHF je Aktie vor, nachdem es im Vorjahr keine Ausschüttung gegeben hatte.
Nach Segmenten verzeichnete Also im Bereich Schweiz/Deutschland einen stabilen Umsatz von 3'066 (3'120) Mio CHF. Ein Rückgang in der Schweiz habe mit einer Steigerung in Deutschland kompensiert werden können. Wegen des Kostenmanagements und verbesserter Margen konnte sich das Ergebnis vor Steuern auf 41,6 (26,6) Mio CHF mehr als verdoppeln.
Im Markt Nord-/Osteuropa litt die Nachfrage unter dem Einbruch der Baltischen Märkte und der stark rückläufigen Entwicklung in Finnland. Der Umsatz sank (ohne Schweden und Polen) um 22% auf 1'343 (1'731) Mio CHF. Wegen eines tieferen Finanzaufwands kletterte das Ergebnis vor Steuern um 20% auf 9,5 (7,9) Mio CHF.
Die Überleitung der Segmentergebnisse auf die konsolidierten Zahlen von -34,0 Mio CHF auf Stufe EBT beinhaltet zentrale Aktivitäten der Holdinggesellschaften, die nicht den Segmenten zugeordnet werden. Es handelt sich laut Also um Konzernfinanzierungen, die ordentliche Abschreibung von Intangible Assets und strategische konzernweite IT-Implementierungskosten. Auch der GNT-Abschreiber wird angeführt.
Die Bilanzsumme sank nach Anpassungen des Umlaufvermögens um 7% auf 812 (877) Mio CHF. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 24 (21)%. Per Ende 2009 beschäftigte das Unternehmen 1'473 Mitarbeitende, 11% weniger als im Vorjahr.
Die Betriebskosten für die Informatik sollen künftig sinken. Dafür will Also ab 2010 schrittweise die IT-Plattformen konzernweit vereinheitlichen. In einer ersten Phase wechseln die vormaligen GNT-Gesellschaften bis 2012 auf eine SAP-Plattform. Dies löse in diesem Zeitraum erhebliche Investitionen aus, schreibt die Gesellschaft. In einem zweiten Schritt sollen ab 2012 auch die Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Deutschland umgestellt werden.
Für 2010 erwarte die Branche ein Wachstum - zumindest in Stückzahlen, hiess es weiter. Also strebt vor allem eine weitere Ertragsverbesserung und eine Stärkung der Marktstellung in Europa an. Das Unternehmen rechnet für 2010 mit einem unveränderten Konzernumsatz von 4,5 Mrd CHF und mit einem deutlich höheren Konzerngewinn, unter Ausklammerung nicht vorhersehbarer Ereignisse.
cc/ps

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