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PARIS (awp international) - Beim französischen Industriekonzern und Siemens-Rivalen Alstom bestellen die Kunden wieder kräftig. Gestützt auf das deutliche Plus bei den neuen Aufträgen und beim Umsatz bestätigte der Konzern am Donnerstag seine Margenprognose für das laufende und das kommende Geschäftsjahr das jeweils Ende März abläuft. Demnach sei weiterhin mit einer operativen Marge zwischen sieben und acht (2009/10: 9,1) Prozent zu rechnen.
Das Umsatzplus von neun Prozent in den ersten neun Monaten auf 15,7 Milliarden Euro verdankt Alstom allerdings einer Übernahme. Ohne die seit Mitte des Jahres konsolidierte Hochspannungstechnik-Tochter Grid wäre der Erlös um zehn Prozent gefallen.
BEIM UMSATZ WIRKT SICH KRISE NOCH AUS
Die eher maue Auftragslage der vergangenen Quartale machte sich zwischen Oktober und Dezember in den Umsatzzahlen des Konzerns bemerkbar. Nahezu alle Geschäft erlösten weniger als noch vor einem Jahr. Eine Ausnahme waren die erneuerbaren Energien. Hier gibt es bereits seit geraumer Zeit einen Boom, den auch andere Industrie-Konzerne, wie General Electric oder die deutsche Siemens verspüren.
Der Auftragseingang des in einigen Geschäften, wie etwa den Stromnetzen, Zügen und alternativen Energien mit Siemens konkurrierenden Unternehmens legte in den ersten neun Monaten des laufende Geschäftsjahres 2010/11 (30. März) um zehn Prozent auf 12,53 Milliarden zu - ohne die Übernahme wäre auch der Auftragseingang um 11 Prozent gefallen.
AUFTRAGSEINGANG DÜRFTE WEITER ZULEGEN
Gerade im dritten Quartal seien deutlich mehr neue Aufträge eingegangen als zuletzt. Mit 5,5 Milliarden Euro lag der Auftragseingang erstmals seit mehr als zwei Jahren über dem Umsatz. Unternehmenschef Patrick Kron geht davon aus, dass sich diese positive Entwicklung im vierten Quartal fortsetzen wird. Das Umfeld dürfte sich weiter verbessern und der Auftragseingang werde erneut zulegen.
Am Aktienmarkt wurden vor allem die optimistischen Aussagen des Unternehmenschefs aufgegriffen. Das im EuroStoxx 50 notierte Papier legte bis 11 Uhr um rund zwei Prozent zu. Die Aktie baute damit ihre Kursgewinne der vergangenen Wochen aus./stb/zb/wiz

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