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Unterpremstätten/AT (awp) - Die Austriamicrosystems AG (AMS) setzt den seit dem vierten Quartal 2009 dauernden positiven Trend fort. Der Umsatz und der Auftragsbestand legten erneut kräftig zu und auch die Gewinnziffern wurden weiter verbessert. Die Prognose für die Umsatzsteigerung im Gesamtjahr hat das Unternehmen nach April zum zweiten Mal angehoben.
Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr um 83% auf 51,7 (28,3) Mio EUR und auch gegenüber dem ersten Quartal ergab sich eine Steigerung von 18%. Die Bruttomarge verbesserte sich zum Vorjahr auf 47% gegenüber 22% ebenfalls deutlich, wie die Chipherstellerin am Montagabend mitteilte.
Der EBIT legte auf 5,3 (VJ -10,8) Mio EUR zu und der Reingewinn (nach Steuern) auf 3,6 (-10,7) Mio EUR.
Der Anstieg der Bruttogewinnmarge verdeutliche den positiven Effekt der Rückkehr zu hohen Auslastungsniveaus in der Produktion. Das positive Betriebsergebnis wird mit der höheren Bruttomarge, mit der höheren Kapazitätsauslastung und mit besseren Produktemargen begründet.
Mit den Quartalszahlen hat AMS die Markterwartungen einzig mit dem Umsatz übertroffen, mit dem EBIT dagegen knapp und mit dem Reingewinn deutlich verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 48,4 Mio EUR, für den EBIT bei 5,8 Mio und für den Reingewinn bei 5,1 Mio EUR.
Im ersten Halbjahr hat AMS einen Umsatz von 95,7 (53,8) Mio EUR erzielt, einen EBIT von 8,4 (-20,6) Mio EUR und einen Reingewinn von 5,7 (-18,7) Mio EUR. Die Umsatzsteigerung im ersten Semester auf Basis konstanter Wechselkurse lag bei 77%.
Im Bereich Consumer & Communications habe sich das aktive Bestellverhalten der Kundschaft über die verschiedenen Produktbereiche hinweg fortgesetzt und auch die Liefermengen für MEMS-Mikrofon-Treiber würden einen weiterhin starken Aufwärtstrend im Einklang mit den eigenen Erwartungen zeigen.
Die Resultate des Bereichs Industrie & Medizinaltechnik bezeichnet AMS als "gut". Im Industriemarkt seien sie massgeblich von anziehenden Volumina im Sensor- und Encoder-Geschäft bestimmt gewesen. Die Liefermengen hätten sich hier inzwischen auf frühere Niveau zurückbewegt. Eine weiterhin "gesunde Nachfrage" gebe es auch im Medizinaltechnikgeschäft.
Der Bereich Automotive hat sich laut AMS ebenfalls positiv entwickelt. Liefermengen und Bestellungen würden sich "zügig" in Richtung früheren Niveaus entwickeln.
Für das zweite Halbjahr 2010 erwartet das Unternehmen weiterhin ein "attraktives Wachstum" aufgrund der unverändert hohen Nachfrage in den Zielmärkten. Fortlaufend würden gute Auftragseingänge verzeichnet, per Ende Juni lag der Auftragsbestand bei 80,9 Mio EUR, nach 65,5 Mio EUR Ende April.
Die konkrete Umsatzwachstumsprognose für das Gesamtjahr wird auf "über 45%" angehoben, im April hiess es noch, es sei mit einem Umsatzwachstum von 35% zu rechnen. Austriamicrosystems geht zudem von einer weiteren Verbesserung der Bruttogewinnmarge und des Betriebsergebnisses in den restlichen Quartalen 2010 aus.
cf

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