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(Durchgehend ergänzt um weitere Details)
Zürich (awp) - Der Backwarenkonzern Aryzta hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 (per Ende April) den Umsatz kräftig gesteigert. Dabei waren es vor allem Akquisitionen, welche im zweistelligen Prozentbereich zum Wachstum beitrugen. Aber auch das organische Wachstum lag im mittleren einstelligen Prozentbereich und dank der Berichterstattung in Euro ergab sich auch ein positiver Währungseffekt. Positiv überrascht hat die Agrar-Tochter Origin. Der mit den Halbjahreszahlen vom März gegebenen Gewinnausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
Der Umsatz belief sich auf 2'916,4 Mio EUR, entsprechend einem Plus von 31,6%. Während das organische Wachstum 5,5% und der Währungseinfluss 3,3% zum Wachstum beitrugen, machten Akquisitionen mit einem Plus von 22,8% den Grossteil des Wachstums aus, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Im Bereich Food, der auch die Ergebnisse der übernommenen Hiestand-Gruppe umfasst, lag der Umsatz bei 1'935,1 Mio EUR, ein Plus von insgesamt gut 60%, wobei rund 55% durch Akquisitionen hinzukamen. Der Agrar-Bereich Origin erwirtschaftete einen um 3,0% tieferen Umsatz von 981,3 Mio EUR. Hier lag das organische Wachstum bei 9,7% und der Währungseinfluss bei +2,5%, wogegen Veräusserungen die Verkäufe um 15,2% schmälerten.
Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen, vor allem die Origin-Zahlen fielen klar besser aus als prognostiziert. Der AWP-Konsens für den Gesamtumsatz lag bei lediglich bei 2'679,7 Mio EUR und für den Bereich Food bei 1'949,3 Mio EUR, was in etwa auch erreicht wurde.
Mit Blick auf das dritte Quartal, lässt sich CEO Owen Killian in der Mitteilung folgendermassen zitieren: "Gegenüber dem Vorjahr haben wir den Backwaren-Output dank der Akquisitionen verdoppelt, was zu einem Anstieg des Food-Umsatzes von 55% geführt hat. Der organische Umsatztrend zeigt zudem ein moderates Wachstum, was uns ermutigt. Offenbar zeigt sich in den meisten Märkten eine fragile Erholung der Konsumentenaktivitäten."
Innerhalb der Regionen waren für den Bereich Food in Europa im dritten Quartal die Hauptwachstumstreiber die kontinental-europäischen Märkte, während Grossbritannien und Irland weiter leicht rückläufig waren. Bei Food Nordamerika zeigte sich der positive Trend vor allem bei den Retail- und Schnellservice-Restaurants. Im Rest der Welt sei das Wachstum robust gewesen, was aber zum Teil durch die negativen Effekte der Katastrophe in Japan etwas aufgehoben wurde.
Im Ausblick heisst es, die mit den Halbjahreszahlen abgegebene Guidance, ein EPS von "rund 300 Cent" für das Geschäftsjahr 2010/11 scheine noch immer "plausibel". Das dritte Quartal habe ein Wachstum gezeigt, welches die Richtigkeit der strategischen Akquisitionen bestätige.
Bestätigt habe sich dabei über das organische Wachstum auch der Aufwärtstrend in den Märkten der Gruppe. Die anhaltende Inflation bei den Rohmaterialpreisen verlange aber auch im vierten Quartal und zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ab August eine "dynamische Preissetzung". Dies soll über den anhaltenden Fokus auf Produkteinnovation sowie über weitere Verbesserungen des Service-Modells geschehen.
cf/cc

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